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Xbox One: Termin für neues Dashboard und Abwärtskompatibilität

Mitte November 2015 will Microsoft das neue, technisch auf Windows 10 basierende Dashboard für die Xbox One inklusive der Abwärtskompatibilität zur Vorgängerkonsole veröffentlichen. Neuerungen wie Cortana und DirectX-12 folgen erst 2016.
/ Peter Steinlechner
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Xbox One - neue Benutzeroberfläche (Bild: Microsoft)
Xbox One - neue Benutzeroberfläche Bild: Microsoft

Ab dem 12. November 2015 will Microsoft mit der Auslieferung des neuen Dashboard für die Xbox One als Download beginnen, so ein Vertreter von Microsoft auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Seine Formulierung, dass der "Launch beginnt" , ist wohl so zu verstehen, dass nicht alle Besitzer einer Xbox One das Update gleich am ersten Tag herunterladen und installieren können, sondern dass die Nutzer zur Entlastung der Server nach und nach drankommen – ein übliches Verfahren.

Xbox One – Trailer (The New Experience)
Xbox One – Trailer (The New Experience) (06:01)

Ein Bestand des neuen Dashboard ist die Abwärtskompatibilität zur Vorgängerkonsole. Damit ist es laut Microsoft möglich, auf der Xbox One anfangs rund 100 eigentlich für die Xbox 360 entwickelte Games zu spielen. Anfangs sollen unter anderem Mass Effect, Perfect Dark und Super Meat Boy zur Verfügung stehen. Noch nicht angekündigt ist unter anderem der Cowboy-Klassiker Red Dead Redemption, auf den viele Fans hoffen.

Abwärtskompatibilität der Xbox One – Trailer
Abwärtskompatibilität der Xbox One – Trailer (03:39)

Technisch funktioniert die Abwärtskompatibilität so, dass die Xbox-360-Spiele auf der One in einer virtuellen Maschine laufen. Der eigentliche Code der Games muss laut Microsoft nicht verändert werden, stattdessen werden die Spiele in einen Wrapper eingepackt, der die gesamte benötigte Software enthält.

Das neue Dashboard der Xbox One basiert technisch auf Windows 10. Die eigentliche Benutzerführung ist aber ganz auf die Bedienung per Gamepad ausgelegt – bei Präsentationen fanden wir sie deutlich übersichtlicher als das aktuelle Design. Der Zugriff auf Menüfunktionen wie Partys, Freundeslisten oder Updates soll laut Microsoft um bis zu 50 Prozent schneller erfolgen.

Erst 2016 wird es dann den angekündigten Universal App Store auf der Xbox One geben, auch die Sprachsteuerung Cortana folgt erst im kommenden Jahr. Auch DirectX-12, das Entwicklern durch größere Hardwarenähe zumindest theoretisch besseren Zugriff auf die Leistungsressourcen der Konsole ermöglicht, soll erst 2016 fertig werden.


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