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Rendering der Xbox One S
Rendering der Xbox One S (Bild: Microsoft)

Xbox One S: Microsofts schlanke 4K-HDR-Konsole im Detail

Rendering der Xbox One S
Rendering der Xbox One S (Bild: Microsoft)

Flacher, kompakter, mit integriertem Netzteil: Microsofts neue Xbox One S unterstützt die 4K-UHD-Auflösung für Spiele und Filme, selbst eine HDR-Darstellung ist möglich. Eine bessere Grafik als die Xbox One liefert sie allerdings nicht, die bringt erst die Project-Scorpio-Xbox - die laut Microsoft leistungsstärkste Spielekonsole der Welt.
Von Marc Sauter und Peter Steinlechner

Die Xbox One S ist die Konsole, die wir uns vor drei Jahren anstelle der Xbox One gewünscht hätten: Microsofts Neue ist schneeweiß, kompakt und technisch mit 4K- sowie HDR-Unterstützung auf dem aktuellen Stand. Wir haben uns von Microsofts Xbox-Ingenieuren auf der Spielemesse Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles die Details der Konsole erläutern lassen. Über das Project Scorpio, die schnellste Spielekonsole der Welt, wollte Redmond nicht reden - wir haben dennoch alle Informationen zusammengetragen.

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Verglichen mit der wuchtigen Xbox One ist das Gehäusevolumen der Xbox One S um 40 Prozent geringer. Der Vorgänger kommt auf 7,6 Liter, die neue Konsole dürfte daher bei rund 4,6 Litern liegen. Das entspricht dem Volumen der Playstation 4, mit der die Xbox One S eine weitere Gemeinsamkeit hat: Statt des externen, aktiv gekühlten Netzteils der Xbox One wird ein im Gehäuse integriertes verwendet. Die Xbox One S kann liegend oder per 20 Euro teurem, optionalem Ständer vertikal aufgerichtet verwendet werden.

Die Haptik der weißen Konsole gefällt uns gut, den physischen Knopf zum Ein- und Ausschalten drücken wir lieber als die Touch-Sensoren der Playstation 4. Was genau im Inneren steckt, hat Microsoft bisher nicht verraten, das System-on-a-Chip wurde aber offensichtlich überarbeitet, etwa dessen Display-Controller und Video Decoder. Ob das SoC in einem neuen Fertigungsprozess hergestellt wird, bleibt vorerst unklar - ein Shrink ist sehr wahrscheinlich.

Anders als die Xbox One unterstützt die Xbox One S per HDMI-2.0a-Ausgabe höhere Auflösungen: Gestreamte Filme über Amazon Prime oder Netflix oder lokal per neuem 4K-UHD-Blu-ray-Laufwerk können in 2160p-Auflösung statt in 1080p dargestellt werden. Zudem gibt die Konsole an einen passenden Fernseher Inhalte mit HDR (High Dynamic Range) aus, was weitaus höhere Kontraste und feinere Farbabstufungen als mit SDR (Standard Dynamic Range) ermöglicht. Dolby Digital Plus und TrueHD werden unterstützt.

  • Xbox One S mit Controller (Bild: Microsoft)
  • Die Xbox One S ist kompakter als die Xbox One. (Bild: Microsoft)
  • Das Netzteil wurde integriert. (Bild: Microsoft)
  • Die HDD fasst bis zu 2 statt 1 TByte. (Bild: Microsoft)
  • IR-Port an der Front (Bild: Microsoft)
  • Der neue Controller (Bild: Microsoft)
  • Die Griffe sind gummiert. (Bild: Microsoft)
  • Der Controller unterstützt auch Bluetooth. (Bild: Microsoft)
  • Die Funkreichweite ist größer. (Bild: Microsoft)
  • Xbox-One-S-Controller (Bild: Microsoft)
Xbox One S mit Controller (Bild: Microsoft)

Spiele laufen in 4K-UHD mit 30/60 Hz, bei entsprechender Unterstützung seitens des Entwicklerstudios gar mit High Dynamic Range. Intern rechnet die Xbox One S weiterhin mit Auflösung von 1080p oder niedriger (oder in Ausnahmen etwas mehr), die auf 2160p hochskaliert werden. Ob Upscaler der Xbox One überarbeitet wurde, sagte Microsoft nicht, der Hersteller betonte aber, der von der Display Scanout Engine verwendete Filter sei sehr hochwertig.

Wichtige Informationen: An einem 1080p-Fernseher ist die Grafik von Xbox One und Xbox One S identisch, obgleich die Studios bei letzterer ein bisschen mehr Leistung für HDR - übrigens einzig in 4K - zur Verfügung haben. Ob Microsoft zusätzliche Ressourcen freigibt oder das neue System-on-a-Chip ein bisschen mehr Takt erhalten hat, wollte der Hersteller nicht verraten.

  • Xbox One S mit Controller (Bild: Microsoft)
  • Die Xbox One S ist kompakter als die Xbox One. (Bild: Microsoft)
  • Das Netzteil wurde integriert. (Bild: Microsoft)
  • Die HDD fasst bis zu 2 statt 1 TByte. (Bild: Microsoft)
  • IR-Port an der Front (Bild: Microsoft)
  • Der neue Controller (Bild: Microsoft)
  • Die Griffe sind gummiert. (Bild: Microsoft)
  • Der Controller unterstützt auch Bluetooth. (Bild: Microsoft)
  • Die Funkreichweite ist größer. (Bild: Microsoft)
  • Xbox-One-S-Controller (Bild: Microsoft)
Der neue Controller (Bild: Microsoft)

Mit im Paket der Xbox One S liegt der überarbeitete Controller mit gummierten Griffen. Der kommuniziert drahtlos per Bluetooth oder mit Microsofts proprietärem Wireless-Protokoll, die Reichweite des Funk-Gamepads soll gestiegen sein. Die Xbox One S wird mit 500 GByte, 1 TByte oder neuerdings 2 TByte ab August 2016 verkauft. Die Preise liegen bei 300, 350 und 400 US-Dollar vor Steuern.

Deutlich teurer dürfte die nächste Xbox werden: Parallel zur Xbox One S hat Microsoft das Project Scorpio angekündigt. Wir haben uns den Trailer der zum Weihnachtsgeschäft 2017 geplanten Konsole genauer angeschaut.

Project Scorpio liefert 6 Teraflops 

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Seltas 21. Jun 2016

Ist das eigentlich dein ernst? Mein PC mit SSD startet jedes Spiel um einiges schneller...

Clown 21. Jun 2016

Warum ist die Konsole dann nicht mehr sicher?

Dwalinn 20. Jun 2016

Also für Netflix 4k reichen auch 25 Mbit, wie du aber schon sagtest kommt das dann gerade...

Garius 20. Jun 2016

Hab sie auch schon seit Weihnachten hier zu stehen. Obwohl ich prinzipiell nichts gegen...

Unix_Linux 17. Jun 2016

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