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Rendering der Xbox One S
Rendering der Xbox One S (Bild: Microsoft)

Project Scorpio liefert 6 Teraflops

Redmond spricht von 6 Teraflops reiner GPU-Leistung, von acht Prozessorkernen und von einer Datentransfer-Rate von über 320 GByte pro Sekunde. Das zusammen soll für Spiele in nativem 4K ausreichen - etwas, das wir Sonys kommender Playstation Neo einzig für Ausnahmefälle zugesprochen haben, und das wir auch von der Scorpio eher selten erwarten. Die Neo liefert mit 4,2 Teraflops und 218 GByte pro Sekunde deutlich weniger Render-Power. Microsofts Xbox One steht mit 1,31 Teraflops und 68 GByte (DDR3) sowie 218 GByte pro Sekunde (Embedded-SRAM) im Vergleich ziemlich schlecht da.

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Der gerenderte Teaser zum Project Scorpio zeigt ein System-on-a-Chip inmitten von zwölf Speicherbausteinen. Das spricht für ein 384 statt 256 Bit breites Interface, was an 3+ GHz schnellem GDDR5-Videospeicher exakt die von Microsoft genannten 320 GByte pro Sekunde aufwärts ergeben würde. Die Speicherkapazität dürfte damit von 8 auf 12 GByte steigen und die bisherige Zweiteilung aus großen DDR3 und kleinem Embedded-SRAM verschwinden, da ohnehin genügend Datentransfer-Rate vorhanden ist.

Um auf 6 Teraflops zu kommen, ist eine niedrig taktende und effiziente GPU anzunehmen. Die von AMD entwickelte Grafikeinheit taktet in der Xbox One mit 853 MHz bei 896 Shader-Einheiten. Für die Xbox Scorpio halten wir 3.584 bis 4.096 Rechenkerne für wahrscheinlich, die dann zwischen 732 und 837 MHz takten müssten. Sicher nutzt Microsoft eine aktualisierte Graphics-Core-Next-Architektur, denkbar wären Polaris oder bereits Vega.

Vorerst unklar bleibt der Prozessorpart: Die Playstation 4 und die Xbox One nutzen acht der kleinen, vergleichsweise schwachen Jaguar-Kerne. Für die Xbox Scorpio wären die verbesserte Variante Puma+ denkbar oder aber zwei modifizierte Zen-Cluster mit jeweils vier Kernen. Da Microsoft das System-on-a-Chip wahrscheinlich im 20-nm- oder gar im 14FF-/16FF-Verfahren produzieren lässt, könnte durch den Wegfall des enorm viel Platz belegenden Embedded-SRAM genügend Chipfläche vorhanden sein.

  • Das Rendering zeigt zwölf Speicherbausteine. (Bild: Microsoft)
  • Das SoC trägt ein 4K- und ein Xbox-Logo. (Bild: Microsoft)
  • Rendering der Xbox Scorpio (Bild: Microsoft)
  • Rendering der Xbox Scorpio (Bild: Microsoft)
  • Rendering der Xbox Scorpio (Bild: Microsoft)
  • Rendering der Xbox Scorpio (Bild: Microsoft)
  • Die Scorpio soll die schnellste Konsole werden. (Bild: Microsoft)
  • Weihnachten 2017 ist es soweit. (Bild: Microsoft)
Das Rendering zeigt zwölf Speicherbausteine. (Bild: Microsoft)

Wichtig wären schnellere CPU-Kerne nicht mit Hinblick auf in 4K-UHD gerenderte Spiele, sondern für Virtual Reality: Bethesdas Todd Howard hatte auf der Xbox-Pressekonferenz eine VR-Umsetzung von Fallout 4 angekündigt, was für die Zusammenarbeit von Microsoft mit Oculus VR spricht. Das Rift läuft mit 90 Hz, benötigt also (über) 90 Bilder pro Sekunde, damit kein Timewarp die Framerate retten muss. Mit Jaguar-Kernen dürfte das schwierig werden.

Und auch wenn viele Details noch offen sind: Project Scorpio dürfte tatsächlich die schnellste Spielekonsole werden.

 Xbox One S: Microsofts schlanke 4K-HDR-Konsole im Detail

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Seltas 21. Jun 2016

Ist das eigentlich dein ernst? Mein PC mit SSD startet jedes Spiel um einiges schneller...

Clown 21. Jun 2016

Warum ist die Konsole dann nicht mehr sicher?

Dwalinn 20. Jun 2016

Also für Netflix 4k reichen auch 25 Mbit, wie du aber schon sagtest kommt das dann gerade...

Garius 20. Jun 2016

Hab sie auch schon seit Weihnachten hier zu stehen. Obwohl ich prinzipiell nichts gegen...

Unix_Linux 17. Jun 2016

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