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Xbox One S: Geschrumpfter Chip macht Konsole schneller und sparsamer

Die Xbox One S setzt auf einen neuen Chip, weshalb die Konsole weniger Energie benötigt und flotter ist als die reguläre Xbox One. Vorerst verkauft Microsoft aber nur das teuerste Modell.

Artikel veröffentlicht am ,
SoC der Xbox One S
SoC der Xbox One S (Bild: Digital Foundry)

Microsoft hat bestätigt, dass die Xbox One S ein neues System-on-a-Chip verwendet, welches in einem sogenannten Shrink gefertigt wurde. So bezeichnen Halbleiterhersteller die Verkleinerung der Strukturbreite, welche in einer geringeren Chipfläche und reduzierten Leistungsaufnahme resultiert. Das SoC wurde wie der Vorgänger von AMD designt und wird bei der TSMC produziert, statt 28HP verwendet der Auftragsfertiger 16FF+.

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Der neue Chip misst 230 statt 363 mm², was grob ein Drittel weniger ist. Das gleiche Verfahren nutzt Nvidia für die GP104- und GP106-GPUs der Geforce GTX 1080/1070 und Geforce GTX 1060. Es bleibt bei zwölf Compute Units und acht Jaguar-Kernen, die Anzahl der Shader-Einheiten beträgt weiterhin 768. Allerdings hat Microsoft den Universal Video Decoder und den Display Controller überarbeitet, damit die Konsole sich für 4K-UHD-Material mit H.265-Codec und passende 4K-Fernseher mit HDMI-2.0-Eingang eignet.

  • Platine mit SoC der Xbox One S (Bild: Digital Foundry)
Platine mit SoC der Xbox One S (Bild: Digital Foundry)

Der Shrink ermöglichte es Microsoft, bei der Xbox One S ein geringeres Gehäusevolumen trotz integriertem statt externem Netzteil zu realisieren. Obendrein verringert die Schrumpfung die Leistungsaufnahme: Bei der Blu-ray-Wiedergabe sinkt sie von etwas über 60 auf knapp 40 Watt und in Spielen von fast 110 auf unter 80 Watt. Dabei rendert die Xbox One bedingt durch die etwas bessere Hardware sogar einen Tick mehr Bilder pro Sekunde: Microsoft hat den GPU-Takt von 853 auf 914 MHz angehoben, wodurch auch die Transferrate des Embedded-SRAM-Speichers leicht steigt.

Trotz sparsamerem Chip ist die Xbox One S ersten Tests zufolge ein bisschen lauter als die Xbox One, deren Lüfter allerdings weitaus leiser rotiert als der der Playstation 4. Microsoft bietet die neue Konsole vorerst einzig in der teuersten Variante mit einer 2 TByte großen Festplatte an und verlangt dafür 400 Euro. Die Konsolen mit 1 TByte und 512 GByte Speicherkapazität erscheinen Ende August 2016 - diese Modelle kosten 350 und 300 Euro.



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tpkroke 04. Aug 2016

Genial wäre das... bin da aber irgendwie noch skeptisch.. Ebenso eine Frage, lässt sich...

Yeeeeeeeeha 03. Aug 2016

Ach, wobei ich bezogen auf die IT das gar nicht so schlimm finde. Eine Art...

Yeeeeeeeeha 03. Aug 2016

Kommt auf die persönlichen Prioritäten an. 50¤ wären es mir ehrlich gesagt nicht...

Yeeeeeeeeha 03. Aug 2016

Kann man sowieso nicht so direkt vergleichen, weil die Architektur unterschiedlich ist...

Komischer_Phreak 03. Aug 2016

Danke! Ist zwar auch "nur" eine kluge Vermutung, aber leuchtet ein.


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