Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Xbox One: Nutzerkonten zu Hause und bei Freunden teilen

Wer eine kostenpflichtige Gold-Mitgliedschaft bei Xbox Live besitzt, soll daran mit dem Start der Xbox One den Rest der Familie teilhaben lassen – und auch bei Kumpels auf deren Konsolen einen Großteil der Funktionen nutzen können.
/ Peter Steinlechner
77 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Controller Xbox One (Bild: Microsoft)
Controller Xbox One Bild: Microsoft

Microsoft hat offiziell bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster), wie ab der Xbox One die kostenpflichtigen Gold-Mitgliedschaften bei Xbox Live aufgebaut sind. Das Ganze liest sich recht komplex, allerdings läuft es darauf hinaus, dass pro Konsole in einem Haushalt ein – derzeit 5 Euro pro Monat teurer – Gold-Account ausreicht, dessen Funktionen dann alle Familienmitglieder oder WG-Mitbewohner verwenden können, vom Multiplayermodus bis hin zu per Download gekauften Games. Microsoft nennt das "At Home with Xbox One". Die etwas umständlichen und vor allem teuren Familienpakete soll es also nicht mehr geben.

Unboxing – Major Nelson packt die Xbox One aus
Unboxing – Major Nelson packt die Xbox One aus (03:31)

Unter dem Stichwort "Xbox One the Go" beschreibt Microsoft, was etwa im Haus eines Freundes auf dessen Konsole möglich ist. Dort kann man sich mit seiner Gold-Mitgliedschaft anmelden, worauf alle Personen Zugriff auf Gold-Funktionen haben, solange der Account aktiv ist – auch dann, wenn der Bekannte nur über eine kostenlose Silber-Mitgliedschaft verfügt. Das System dürfte vor allem für Multiplayersessions wichtig sein.

Neu ist, dass etwa Familienmitglieder zu Hause auch dann immer ihre Gold-Funktionen nutzen können, wenn der Haupt-Account-Inhaber gar nicht angemeldet ist oder mit seinem Nutzerkonto gerade bei Kumpels daddelt.

Microsoft nennt als wichtigsten Vorteil des Systems, dass es nicht mehr nötig ist, dass sich beispielsweise mehrere Familienmitglieder einen Account teilen, um Geld zu sparen – "dein Account und dein Gamertag gehören wirklich dir", so das Unternehmen. Nebenbei wird es dadurch einfacher etwa für Eltern, ihre Kinder mit entsprechenden Freigaben vor nicht altersgerechten Inhalten zu schützen.


Relevante Themen