Verkaufsstart weiter ungewiss

Exklusives gibt's auch in Call of Duty: Ghosts, das nur auf der Xbox One den Blitz-Modus bieten wird. Spieler müssen darin die gegnerische Startzone erreichen, um einen Punkt für ihr Team zu sammeln. Außerdem wird der Onlinemodus dedizierte Server aus der Cloud unterstützen und das Spiel soll zusammen mit der neuen Konsole im Bundle angeboten werden. Beim kurzen Anspielen ist uns das neue Gamepad der Xbox One sehr positiv aufgefallen. Obwohl sich im Vergleich zum Vorgänger an der Form nur Nuancen geändert haben, liegt der leichter gewordene Controller noch etwas angenehmer in den Händen. Das macht sich bei einem schnellen Shooter natürlich besonders bemerkbar. Auch Call of Duty selbst hat im Mehrspielermodus mit seinem gewohnt hohen Spieltempo überzeugt und ist grafisch wieder näher an die Battlefield-Reihe herangerückt. Insbesondere aufgrund der größeren Level hat uns Dices Frostbite-Shooter auf der EA-Pressekonferenz technisch trotzdem mehr beeindruckt.

Den kreativsten und blutigsten Einsatz von Fahrzeugen auf der diesjährigen Gamescom attestieren wir vorab schon einmal Dead Rising 3. Eine Dampfwalze mit Motorradsitz und Flammenwerfern haben wir jedenfalls noch nie gesehen - weder in Filmen noch in Spielen. Ein Grund mehr für Zombies, sich an die Verkehrsregeln zu halten und nicht immer laut stöhnend quer über die Straße zu schlurfen. Fast genauso brutal geht es im Gladiatorenmodus von Ryse: Son of Rome zu, der den Spieler in Arenen um sein Leben kämpfen lässt.

Einen vielversprechenden Eindruck hat auch die Rückkehr von Killer Instinct gemacht. Die flüssigen Animationen der Kämpfer sehen toll aus und die Steuerung per Arcade Stick ist ähnlich leicht zugänglich wie bei Dead or Alive. Inzwischen hat Microsoft das umfangreiche Preismodell des Beat 'em Up bekanntgegeben. Wem Jago als einziger Charakter reicht, der kann den Titel kostenlos herunterladen und spielen. Weitere Figuren kosten einzeln jeweils fünf Euro, für 20 Euro gibt's die ersten acht Kämpfer zum Sparpreis gleich alle auf einmal. Die 40 Euro teure Ultra Edition bietet neben allen zum Start verfügbaren Charakteren weitere Inhalte wie Extrakostüme und Killer Instinct in seiner klassischen Arcade-Variante von 1994.

Das aufgrund seiner jüngeren Zielgruppe eher unter "ferner liefen" geführte Zoo Tycoon versprüht grafisch ein wenig Sim-City-Charme, scheint spielerisch allerdings viel eingeschränkter zu sein. Eine lustige Idee ist der Koopmodus, denn hier kann ein Besucher mit dem Fotoapparat den Zoo erkunden, während der Besitzer im selben Moment Umbaumaßnahmen ergreifen und ihm neue Gehege direkt vor die Nase setzen kann.

Der vergleichbar bunte Spielebaukasten Project Spark macht bei Fantasy-Welten im Shrek-Stil eine gute Figur. Dass der Nutzer via Kinect eine rudimentäre Form von Motion Capture durchführen und seinen Charakteren so individuelle Animationen aufsetzen kann, ist sogar ziemlich einfallsreich. Die bisherigen Konzeptbeispiele fertiger Selfmade-Titel des Entwicklerteams lassen nichtsdestoweniger den Charme und Abwechslungsreichtum von Sonys Little Big Planet vermissen.

Auch Kinect Sports Rivals nutzt den neuen Kamerasensor der Xbox One zur Charaktergestaltung. Wer möchte, lässt automatisch einen 3D-Avatar nach Vorbild des eigenen Körpers entwickeln. Die vereinfachten Comic-Figuren der Minispielesammlung strotzen zwar nicht gerade vor Details, wir haben uns nach der Prozedur auf dem Bildschirm aber durchaus selber wiedererkannt. Kinect-Gesten sind trotzdem auch weiterhin nicht unbedingt unsere bevorzugte Jetski-Lenkmethode.

Der Master Chief und sein auf der E3 versprochenes Next-Gen-Halo haben sich in Köln nicht zu einem Überraschungsbesuch hinreißen lassen. Immerhin gab es auch dieses Jahr wieder den üblichen Forza-Simulator im Sportwagen-Chassis mit Lenkrad und Rennfahrersitz, jetzt eben mit einer Fünf im Titel. Eine ganz bestimmte andere Zahl wurde uns noch nicht offenbart - nämlich das genaue Datum für den Launch der Xbox One. Das hat Microsoft - Heimat des Fußballs hin oder her - auch in der Heimatstadt von Lukas Podolski nicht verraten wollen.

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 Xbox One: Microsoft lockt in die "neue Heimat des Fußballs"
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Endwickler 23. Aug 2013

Welche Forderungen? Er forderte nichts sondern schrieb nur, dass ein FIFA für ihn und...

h3ld27 22. Aug 2013

Also ich hab da bedenken, dass da wirklich so leicht funktioniert. Kann mir nicht...

Hotohori 21. Aug 2013

Wenn MS so Risiko bereit wär... wo sind denn die ganzen revolutionären Kinect Spiele...

Hotohori 21. Aug 2013

Der hat nichts mehr damit zu tun, der hat das Entwicklerstudio schon lange verlassen und...



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