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Xbox One: Microsoft investiert eine Milliarde US-Dollar in Spiele

Microsoft will rund eine Milliarde US-Dollar in Games investieren: Mit diesen Angaben reagiert das Unternehmen auf die Kritik, bei der Xbox One würden TV-Angebote im Mittelpunkt stehen. Auch zum Thema Indiegames äußert sich die Firma.
/ Peter Steinlechner
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Controller der Xbox One (Bild: Microsoft)
Controller der Xbox One Bild: Microsoft

Datenschutz, Gebrauchtspiele, Always-on: Nach der Ankündigung der Xbox One gab es in Foren und der Presse teils harsche Kritik an Microsoft. Auch das Angebot an Games fanden Spieler enttäuschend. Vielen ging es bei der Pressekonferenz zu viel um Fernsehinhalte, aber zu wenig um Spiele. Im Gespräch mit dem offiziellen Xbox-Magazin(öffnet im neuen Fenster) in Großbritannien hat Microsoft-Manager Aaron Greenberg nun darauf hingewiesen, dass es bei der Präsentation vor allem die Hardware gehen sollte, und Spiele auf der E3 im Juni 2013 im Mittelpunkt stehen würden. Die Anstrengungen von Microsoft würden derzeit noch stark unterschätzt, insgesamt stecke der Konzern laut Greenberg rund eine Milliarde US-Dollar in diverse Projekte.

Quantum Break – Trailer (Xbox One)
Quantum Break – Trailer (Xbox One) (01:30)

Unter anderem arbeiten die unternehmenseigenen Black Tusk Studios(öffnet im neuen Fenster) an einem Großprojekt, 343 Industries(öffnet im neuen Fenster) dürfte mit einem neuen Halo beschäftigt sein, und Lionhead(öffnet im neuen Fenster) arbeitet Gerüchten zufolge an Fable 4. Die britischen Rare(öffnet im neuen Fenster) bereiten eine Veröffentlichung vor, und in London produzieren die Lift-Studios eine Reihe von cloudbasierten Casualgames. Dazu kommen angekündigte Titel wie Quantum Break von Remedy Entertainment(öffnet im neuen Fenster) .

Kritik an Microsoft gab es allerdings nicht nur wegen der Blockbuster, sondern auch wegen des Umgangs mit Indiegames. Nach der Pressekonferenz hieß es, dass es auf der Xbox One noch schwieriger für unabhängige Teams sein werde, kleinere Spiele in den Store zu bekommen. Ähnlich wie derzeit bei Live Arcade der Xbox 360 würden die Indies normalerweise einen Publisher benötigen, also eine Firma, die Spiele im Handel verkauft. Bei den meisten Publishern lässt Microsoft derzeit für zwei Boxed-Games ein Indie-Game in Arcade zu. Jetzt hat Don Mattrick, Chef der Xbox-Sparte, im Gespräch mit Kotaku.com(öffnet im neuen Fenster) gesagt, dass es sehr wohl Unterstützung für kleine Studios geben werde, auch in Form von Entwicklertools.

Microsoft erklärt Xbox One Kinect
Microsoft erklärt Xbox One Kinect (01:39)

Immerhin: Microsoft hat auch auf eine andere Kritik reagiert. So soll es möglich sein, die Xbox One und damit die Bewegungs- und Sprachsteuerung Kinect vollständig auszuschalten. Die Konsole lauscht dann also nicht mehr ins Wohnzimmer und wartet auf den Befehl "Xbox on", um sich zu aktivieren. Außerdem soll der Nutzer im Detail bestimmen können, welche Daten von ihm erfasst, gespeichert und weitergegeben werden – konkreter will sich das Unternehmen aber auch zu diesem Thema erst später äußern.


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