Xbox One: Microsoft investiert eine Milliarde US-Dollar in Spiele

Microsoft will rund eine Milliarde US-Dollar in Games investieren: Mit diesen Angaben reagiert das Unternehmen auf die Kritik, bei der Xbox One würden TV-Angebote im Mittelpunkt stehen. Auch zum Thema Indiegames äußert sich die Firma.

Artikel veröffentlicht am ,
Controller der Xbox One
Controller der Xbox One (Bild: Microsoft)

Datenschutz, Gebrauchtspiele, Always-on: Nach der Ankündigung der Xbox One gab es in Foren und der Presse teils harsche Kritik an Microsoft. Auch das Angebot an Games fanden Spieler enttäuschend. Vielen ging es bei der Pressekonferenz zu viel um Fernsehinhalte, aber zu wenig um Spiele. Im Gespräch mit dem offiziellen Xbox-Magazin in Großbritannien hat Microsoft-Manager Aaron Greenberg nun darauf hingewiesen, dass es bei der Präsentation vor allem die Hardware gehen sollte, und Spiele auf der E3 im Juni 2013 im Mittelpunkt stehen würden. Die Anstrengungen von Microsoft würden derzeit noch stark unterschätzt, insgesamt stecke der Konzern laut Greenberg rund eine Milliarde US-Dollar in diverse Projekte.

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Unter anderem arbeiten die unternehmenseigenen Black Tusk Studios an einem Großprojekt, 343 Industries dürfte mit einem neuen Halo beschäftigt sein, und Lionhead arbeitet Gerüchten zufolge an Fable 4. Die britischen Rare bereiten eine Veröffentlichung vor, und in London produzieren die Lift-Studios eine Reihe von cloudbasierten Casualgames. Dazu kommen angekündigte Titel wie Quantum Break von Remedy Entertainment.

Kritik an Microsoft gab es allerdings nicht nur wegen der Blockbuster, sondern auch wegen des Umgangs mit Indiegames. Nach der Pressekonferenz hieß es, dass es auf der Xbox One noch schwieriger für unabhängige Teams sein werde, kleinere Spiele in den Store zu bekommen. Ähnlich wie derzeit bei Live Arcade der Xbox 360 würden die Indies normalerweise einen Publisher benötigen, also eine Firma, die Spiele im Handel verkauft. Bei den meisten Publishern lässt Microsoft derzeit für zwei Boxed-Games ein Indie-Game in Arcade zu. Jetzt hat Don Mattrick, Chef der Xbox-Sparte, im Gespräch mit Kotaku.com gesagt, dass es sehr wohl Unterstützung für kleine Studios geben werde, auch in Form von Entwicklertools.

Immerhin: Microsoft hat auch auf eine andere Kritik reagiert. So soll es möglich sein, die Xbox One und damit die Bewegungs- und Sprachsteuerung Kinect vollständig auszuschalten. Die Konsole lauscht dann also nicht mehr ins Wohnzimmer und wartet auf den Befehl "Xbox on", um sich zu aktivieren. Außerdem soll der Nutzer im Detail bestimmen können, welche Daten von ihm erfasst, gespeichert und weitergegeben werden - konkreter will sich das Unternehmen aber auch zu diesem Thema erst später äußern.

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Anonymer Nutzer 30. Mai 2013

Wenn du auf einer Hardware-Plattform einem EULA zustimmst, das den weiterverkauf von...

Charles Marlow 30. Mai 2013

Das Problem der "One" wird nicht die Software sein, sondern das "Drumherum".

M.Kessel 30. Mai 2013

Mit der SpY-Box One hat Microsoft versucht eine Grenze zu überschreiten, die nicht...

crazy_crank 30. Mai 2013

Wenn du das weltweit machst, kostets schon ein bisschen... Da kommen aber natürlich noch...



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