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Xbox One: Mehr Grafikressourcen und Spracheingabe per Headset

Die Xbox One ohne Kinect ermöglicht nicht nur einen wettbewerbsfähigeren Preis: Nach Angaben von Microsoft könnten Entwickler eventuell auch auf Leistungsressourcen zugreifen, die noch für die Bewegungs- und Sprachsteuerung reserviert sind.
/ Peter Steinlechner
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Controller der Xbox One (Bild: Microsoft)
Controller der Xbox One Bild: Microsoft

Nach der Ankündigung, dass es die Xbox One ab dem 9. Juni 2014 auch ohne Kinect und zum gleichen Preis wie die Playstation 4 geben wird, hat die Microsoft-Konsole nur noch ein Problem: die geringere Leistungsfähigkeit. Viele Spiele – zuletzt hat es Ubisoft für Watch Dogs bestätigt – laufen auf der Xbox One in niedrigeren Auflösungen als beim Konkurrenzgerät von Sony. Möglicherweise hilft das Ende des Zwangs-Bundles von Konsole und Kinect allerdings auch bei diesem Problem.

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Derzeit reserviert die Konsole immer einen Teil der Leistungsressourcen für Kinect. Künftig könnten diese Ressourcen etwa bei Spielen, die auf das Bewegungs- und Spracheingabezubehör verzichten, ebenfalls für die Berechnung der Grafik zur Verfügung stehen. Im Gespräch mit Kotaku.com(öffnet im neuen Fenster) hat der für die Xbox-Sparte zuständige Manager Phil Spencer gesagt, dass sein Team mit den externen Partnern über das Thema im Gespräch sei. "Ich weiß, dass Entwickler jedes kleine bisschen Funktion aus der Kiste herausholen wollen, das in ihr steckt", sagte Spencer.

Ob Microsoft die entsprechenden Ressourcen freigibt, müsse erst in den nächsten Wochen und Monaten festgelegt werden; derzeit beschäftigt sich das Team vor allem mit den Vorbereitungen für die Spielemesse E3, die Anfang Juni 2014 stattfindet.

Spekulationen über eine Neuallokation der Konsolenressourcen gab es bereits früher: So hatte im Januar 2014 ein normalerweise gut informierter Brancheninsider gemeldet, dass es eine Änderung geben sollte, mit der nur zwei statt zehn Prozent der GPU-Rechenzeit der Xbox One für Hintergrundprozesse reserviert seien. Offiziell bestätigt hat Microsoft das bislang nicht.

Spracheingabe auch ohne Kinect

Laut Spencer gibt es außerdem Überlegungen, die Verwendung von Sprachbefehlen künftig auch ohne Kinect zu ermöglichen, etwa per Headset. Sein für das Marketing der Konsole zuständiger Kollege Yusuf Mehdi(öffnet im neuen Fenster) hat außerdem gesagt, dass auch die Benutzerführung künftig weniger stark auf Kinect ausgerichtet sein werde.

Stattdessen soll der Controller wieder stärker im Mittelpunkt stehen. Dabei könnte es etwa um Details wie das automatische Anmelden des Nutzers gehen, das momentan noch von Kinect durchgeführt wird – falls dessen Kamera den Menschen vor der Konsole korrekt erkennt jedenfalls. Nach aktuellem Stand will Microsoft die Anpassungen per Update nach der E3 durchführen.


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