Abo
  • Services:

Xbox One: Diablo 3 läuft mit 1080p - aber nicht konstant mit 60 fps

Kürzlich betonte Xbox-Chef Phil Spencer, die Framerate sei wichtiger als die Auflösung. Diablo 3 läuft allerdings in 1080p statt zuvor 900p und opfert dafür die konstanten 60 Bilder pro Sekunde, Microsoft aber soll laut Blizzard darauf bestanden haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Diablo 3 gibt es mittlerweile auch für die Current-Gen-Konsolen.
Diablo 3 gibt es mittlerweile auch für die Current-Gen-Konsolen. (Bild: Blizzard)

Auf der einen Seite ist Microsofts Leiter der Xbox-Sparte, Phil Spencer, der Ansicht, "Framerate ist für mich wesentlich wichtiger für das Gameplay als die Auflösung". Anderseits war es Blizzards John Hight zufolge für Microsoft "inakzeptabel", dass Diablo 3 Ultimate Evil Edition auf der Playstation 4 in 1080p läuft und auf der Xbox One nicht.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Also forderte der Xbox-Hersteller Parität auf Kosten der Framerate: "Findet heraus, wie ihr eine höhere Auflösung hinbekommt", soll Microsoft zu Blizzard gesagt haben.

Das Resultat der Aktion: Diablo 3 Ultimate Evil Edition wird nun auf beiden Current-Gen-Konsolen nativ in 1080p gerendert, sieht also identisch aus. Zuvor lief das Actionrollenspiel auf der Xbox One in 1.600 x 900 Pixeln, was sich im Vergleich durch ein leicht unschärferes Bild bemerkbar machte.

Zwar nutzt Blizzard die zehn Prozent mehr GPU-Leistung durch Kinect-Verzicht für Diablo 3, das reicht jedoch nicht, um die deutlich höhere Pixelanzahl mit der gleichen Bildrate wie zuvor darzustellen. Während die Playstation 4 den Messungen von Digitial Foundry zufolge eher konstant 60 fps liefert, sinkt die Bildrate bei der Xbox One bei viel Aktion häufig in den niedrigen 50er Bereich.

Dieser Unterschied sei zwar kaum spürbar, dennoch bleibt fraglich, warum Microsoft gerade bei Diablo 3 auf 1.920 x 1.080 Bildpunkte gepocht hat und dafür eine geringere Framerate in Kauf nimmt. 1080p lässt sich vermutlich schlicht besser vermarkten, auch wenn Phil Spencer wohl die 900p-Option mit meist 60 fps lieber gesehen hätte.

Nachtrag vom 21. August 2014, 10:57 Uhr

Phil Spencer hat bei Twitter John Hights Darstellung widersprochen: "Wir zwingen kein Studio, sein Spiel in 1080p zu veröffentlichen. Wir arbeiten mit den Entwicklern zusammen, damit sie den Titel so auf die Xbox One bringen können, wie sie es für richtig halten".



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

MonMonthma 23. Aug 2014

Eurogamer hat mittlerweile ihren Performance vergleich der beiden Konsolen abgeschlossen...

MonMonthma 23. Aug 2014

PS4 konstant 60fps, XBox One nicht http://www.eurogamer.net/articles/digitalfoundry-2014...

textless 22. Aug 2014

Es gibt viele Xbox-exklusive Spiele, aber ich find's weder tragisch noch sonderbar, dass...

Andi K. 22. Aug 2014

Frühers gabs wenigstens viel mehr Spiele, die auch wirklich Spaß machten.

vulkman 22. Aug 2014

Weil der Offline Kopierschutz bei Konsolen wesentlich effektiver ist.


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /