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Linse der Kinect 2.0
Linse der Kinect 2.0 (Bild: Microsoft)

Xbox One Bundestagsanfrage wegen Überwachungspotenzial

Mit der Kinect 2.0 lauscht und späht die Xbox One möglicherweise in unsere Wohnzimmer. Die Bundestagsfraktion Die Linke will jetzt von der Regierung wissen, wie diese die Gefahren der Überwachung einschätzt - auch im Hinblick auf Prism.

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Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat die Xbox One als "Überwachungsgerät" bezeichnet, weil die Konsole per Kinect 2.0 einen direkten Blick in die Wohnungen der Nutzer ermöglicht. Ein Vertreter der Partei Die Linke hakt nun - auch mit Bezug auf Schaar - im Rahmen einer sogenannten Kleinen Anfrage (PDF) im Bundestag nach. Die Oppositionspolitiker wollen unter anderem wissen, was die Regierung im Zusammenhang mit der Konsole hinsichtlich des Schutzes von Minderjährigen, der Verknüpfung mit Prism und anderen Überwachungsprogrammen sowie generell der Sammlung personenbezogener Daten denkt.

Die Parlamentarier von Die Linke verweisen mit Blick auf den Hack des Playstation Network auf die Problematik, "dass die Fremdeinwirkung Dritter in das Serversystem einer Konsole ein signifikantes Sicherheitsproblem darstellt" und stellen die Frage, ob die Regierung ein Problem beim Schutz Minderjähriger sehe. Weiterhin fragen sie, welchen gesetzgeberischen Handlungsbedarf die Regierung sehe, "um im Bereich der digitalen Consumer Electronics das Sammeln, Zusammenführen und Rastern von personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten zu verknüpften Profilen zu unterbinden."

Ebenfalls Thema der Kleinen Anfrage ist die theoretisch denkbare Verknüpfung von Xbox One und Prism. "Kann die Bundesregierung ausschließen, dass persönliche Daten von Nutzern in der Bundesrepublik Deutschland auf Xbox-One-Servern von Microsoft künftig im Rahmen von Prism oder anderen Überwachungsprogrammen von Geheimdiensten der USA oder anderer Staaten genutzt werden könnten?", so Die Linke.

Laut Microsoft soll es die Möglichkeit geben, Kinect 2.0 vollständig abzustellen, wenn die Konsole nicht verwendet wird - dann wartet das Mikrofon auch nicht auf einen Aktivierungsbefehl. Außerdem sollen Spieler die Weitergabe ihrer Daten unterbinden können; wie transparent das funktioniert, ist noch unklar.

Ebenfalls unklar ist, bis wann die Bundesregierung auf die Anfrage reagiert. Kleine Anfragen sind ein Instrument, das laut Wikipedia.de auch aus wahltaktischen Motiven eingesetzt wird.


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lerak 03. Jul 2013

Zwischen nicht verstehen und nicht mögen ist immernoch ein Unterschied. Aber scheinbar...

suicicoo 02. Jul 2013

...ich denke nicht, daß irgendwer vorhat, eine mauer zu bauen... oh wait.

sevk 02. Jul 2013

PS4 kaufen. Oder auf dem PC zocken. Wenn du willst kann ich dir auch meine NES zum zocken...

Hittmar Otzfeld 02. Jul 2013

Im Gegenteil. Eure Argumente sind völlig nachvollziehbar. Aber gewisse besonders...

Anonymer Nutzer 02. Jul 2013

Warum auch? Kostet doch nur Traffic und Serverkapazitäten! Warum nicht ein verteiltes...



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