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Anoynymes Posting verteidigt Microsofts Pläne.
Anoynymes Posting verteidigt Microsofts Pläne. (Bild: Microsoft)

Xbox One: Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM

Anoynymes Posting verteidigt Microsofts Pläne.
Anoynymes Posting verteidigt Microsofts Pläne. (Bild: Microsoft)

Ein anonymer Entwickler, der nach eigenen Angaben bei Microsoft an der Xbox One arbeitet, verteidigt Microsofts DRM-Strategie für die Xbox One. Es gehe darum, eine Art Steam für Konsolen zu schaffen, die Preise für Spiele zu senken und dafür zu sorgen, dass mehr Geld bei den Entwicklern und weniger bei Gebrauchthändlern ankomme.

"Das Problem ist: Wir scheitern daran, die Sache zu erklären", schreibt ein anonymer Microsoft-Entwickler und verteidigt Microsofts Xbox One mit deutlichen Worten. Er behauptet, bei Microsoft an der Xbox One mitzuarbeiten, überprüfen lässt sich das nicht. Das macht die dargelegten Argumente aber nicht weniger interessant.

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Microsoft gehe es beim Wechsel weg vom Vertrieb physischer Datenträger hin zu einer Cloud-basierten Infrastruktur allein darum, seinen Nutzern den Medienwechsel, zerkratzte Medien und das Herumtragen der physischen Medien zu ersparen und den Handel mit Gebrauchtspielen zu unterbinden, da Spieler dabei ohnehin nur winzige Beträge erhielten. So wolle Microsoft letztendlich die Preise für Spiele reduzieren. Und das könne nur gelingen, wenn man den Weiterverkauf gebrauchter Spiele einschränke.

Das für die Xbox One geplante DRM-System sei dem von Steam sehr ähnlich: Spieler können sich von überall anmelden und ihre Spiele nutzen. Die Xbox One übernehme lediglich die Anmeldung automatisch alle 24 Stunden.

Steam sei es gelungen, mit seinem DRM-gestützten System die Spielepreise auf 5 bis 30 US-Dollar zu senken. Eine solche Entwicklung werde bei Konsolen aber nur dann funktionieren, wenn die Entwickler und Publisher keine Angst haben müssten, dass ihre Spiele unbegrenzt weiterverkauft werden. Daran würden vor allem Händler wie Gamestop verdienen, während Spieler nur wenig Geld für ihre Gebrauchtspiele erhielten und die Entwickler leer ausgingen. Dieser Effekt werde eingepreist und müsse derzeit vom Erstkäufer mitgezahlt werden.

Letztendlich gehe es darum, den Markt in Richtung digitaler Downloads zu bewegen. Wer das nicht wolle, solle bei aktuellen Konsolen bleiben oder sich eine Playstation 4 kaufen, schreibt der anonyme Microsoft-Entwickler. Microsoft versuche, die Branche voranzutreiben, und das sei nicht einfach.

Das liege auch daran, dass die Publisher eine enorme Marktmacht hätten. Microsoft versuche zum Wohle der Endkunden, hier ein Gleichgewicht herzustellen.

Für die meisten sei es überhaupt kein Problem, einmal in 24 Stunden eine Internetverbindung herzustellen. Er glaube aber, Microsoft werde diese Zeitspanne noch verlängern oder alternative Wege finden, habe aber keinen Einblick in den Entscheidungsprozess.

Der Onlinezwang biete in Verbindung mit der Rechenkapazität in Microsofts Cloud ganz neue Möglichkeiten. Jede Berechnung, die 100 ms Zeit habe, könne in die Cloud verlagert werden, so dass die Rechenkapazität der Konsole komplett für zeitkritische Berechnungen genutzt werden könne.


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duda85 16. Aug 2013

Der Preis wird kaum vom Hersteller festgelegt, die verlangen einen bruchteil von dem was...

Gordanfreeman 19. Jun 2013

Ich verstehe es nicht, warum sogut wie jeder alles aus den Händen von EA, Activision etc...

Clown 17. Jun 2013

Bullshit. Es mag vlt auch Leute geben, denen die "Gängelung" egal ist. Auch wenn ihr (und...

DY 17. Jun 2013

----------------------------------------------------------------> Konsolenübergreifend...

DY 17. Jun 2013

Egal wo, die alte Weisheit: Wessen Brot ich es, dessen Lied ich sing hat heute genauso...



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