Xbox: "Niemand bittet uns um Virtual Reality"

Das Ökosystem der nächsten Xbox wird ohne Virtual-Reality-Elemente auskommen. Phil Spencer, Chef der Spielesparte von Microsoft, nennt neben der mangelnden Nachfrage noch andere Gründe.

Artikel veröffentlicht am ,
Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft
Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft (Bild: Christian Petersen/Getty Images)

Wenn Ende 2020 wie geplant die nächste Xbox - aktueller Projektname: Scarlett - auf den Markt kommt, wird Virtual Reality keine Rolle spielen. Das sagte Phil Spencer von Microsoft im Gespräch mit Stevivor. Es gebe keine Nachfrage durch die Kunden: "Niemand bittet uns um Virtual Reality". Auch keiner seiner Wettbewerber würde "Millionen über Millionen" von Headsets verkaufen.

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Außerdem habe er ein grundsätzliches Problem mit VR: "Es führt zur Isolation, und ich betrachte Games als eine Gemeinsamkeit stiftende Sache", sagte Spencer. Der Manager hat sich schon in der Vergangenheit eher negativ über Virtual Reality geäußert.

Was den Absatz von VR-Headsets angeht, ergibt sich kein ganz einheitliches Bild. Sony verkaufte nach eigenen Angaben von der im Oktober 2016 veröffentlichten Playstation VR bis Ende März 2019 rund 4,2 Millionen Exemplare; seitdem hat der Konzern keine neuen Zahlen genannt.

Wie viele PC-basierte Headsets bislang abgesetzt wurden, sagen Hersteller wie Oculus, HTC und Valve nicht. Microsoft selbst hat in Kooperation mit Firmen wie Dell, Acer und HP die Mixed-Reality-Plattform für Windows entwickelt, allerdings geht es dabei nur am Rande um Gaming.

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Im März 2020 könnte die Sache aber noch einmal spannend werden: Dann will Valve das nur mit Virtual-Reality-Headsets lauffähige Half-Life Alyx veröffentlichen - möglicherweise ist es das erste VR-Spiel, das wirklich ein Systemseller wird und viele Serienfans dazu bringt, sich ein Headset anzuschaffen. Das Programm soll mit allen PC-basierten Geräten funktionieren, nicht jedoch mit Playstation VR.

Die nächste Xbox soll Ende 2020 auf den Markt kommen. Die Konsole kann laut Microfsoft rund viermal so schnell rechnen wie die Xbox One X. Sie soll über eine extrem schnelle SSD, GDDR6-Arbeitsspeicher in nicht genannter Größe sowie über Raytracing-Kerne verfügen, so dass unter anderem realistischere Licht- und Schattendarstellungen als bislang möglich werden.

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NeoChronos 02. Dez 2019

Hat MS jemals nicht voll daneben gelegen mit solchen Aussagen?

MickeyKay 02. Dez 2019

Na, stell dir mal ein virtuelles Brettspiel vor, dass virtuell auf deinem Wohnzimmertisch...

MickeyKay 02. Dez 2019

Ja, das stimmt. Da muss dann jeder für sich selber entscheiden, was ihm wichtig ist. Mir...

MickeyKay 02. Dez 2019

Ja, das stimmt natürlich. Aber als schrittweiser Fortschritt würde ich ein solches...



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