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Xbox: Microsoft erhält Patent für skalierbare Konsolenhardware

Ein Patent für eine "skalierbare Multimedia-Computersystem-Architektur" hat sich Microsoft gesichert. Zumindest theoretisch könnte es Grundlage für die nächste Generation der Xbox sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo Xbox 360
Logo Xbox 360 (Bild: Microsoft)

Tief in den Datenbanken des US-amerikanischen Patentamtes gibt es seit dem 21. Juni 2012 unter der Nummer 20120159090 ein erteiltes Patent über eine "skalierbare Multimedia-Computersystem-Architektur mit Quality-of-Service-Garantie", eingereicht von Microsoft im Dezember 2010 und jetzt entdeckt durch das Forum von Beyond3D.com. Es könnte die Grundlage einer künftigen Xbox beschreiben, deren Leistungsfähigkeit im "Laufe der Zeit gesteigert oder gesenkt" werden könnte. Zwar beschreibt die Urkunde nicht ausdrücklich eine Konsole, aber in dem eher rechtlich als technisch gehaltenen Text finden sich zahlreiche Verweise auf die Xbox und vergleichbare Spielekisten.

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Die Besonderheit des patentierten Geräts ist, dass die Hardwareressourcen aufgeteilt werden in eine "platform partition", die für systemnahe Prozesse wie die Nutzeroberfläche oder die Steuerung zuständig ist. Und eine "application partition", die sich um die Berechnung etwa eines Spiels kümmert; dazu könnten weitere, nicht näher spezifizierte "Partitionen" kommen. Jede verfüge über eine eigene CPU, wahlweise auch über eine eigene GPU, und eigenen Speicher. Rein theoretisch wäre es so möglich, die Grundfunktionen einer Konsole im Rahmen der genannten Quality-of-Service-Garantie sicherzustellen und den für die Spiele zuständigen Bereich etwa durch Hardwareupdates skalierbar zu gestalten.

Konkrete Details darüber, wie diese Updates ausgeführt werden, enthält das Patent nicht. Ebenfalls ist völlig unklar, ob Microsoft damit die Rechte an einem konkreten Gerät schützen möchte oder schlicht nur ein Grundprinzip für sich sichern möchte. Immerhin: In den Gerüchten über Nachfolger der Xbox 360 war seit November 2011 immer wieder mal die Rede davon, dass Microsoft ganz unterschiedliche Versionen anbieten könnte, etwa eine günstige Set-Top-Box für das Abspielen von Downloadfilmen, und eine leistungsstarke Variante für ambitionierte Gamer.

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tunnelblick 13. Jul 2012

klar - wenn die argumente fehlen, wird's persönlich :) schlechter stil, wie im ganzen...

Hatrantator 12. Jul 2012

Ich ging ja vom Release aus

tunnelblick 12. Jul 2012

wie wäre es, vor dem posten eventuell bestehende threads zu lesen - könnte evtl. deinen...

Anonymer Nutzer 12. Jul 2012

Wozu brauchst du einen PC, um mit der Xbox ins Internet zu kommen? Du knallst die Xbox...

matok 11. Jul 2012

Geht mir genauso. War nicht einer der Vorteile von Konsolen, dass sie für immer und ewig...


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