Xbox: Microsoft arbeitet an Force-Feedback-Tasten

Es könnte ein erster Hinweis auf das Gamepad der nächsten Xbox sein: Microsoft hat in den USA zwei Patente zugesprochen bekommen, in denen es um neu konstruierte Tasten mit Force-Feedback-Funktionen geht.

Artikel veröffentlicht am ,
Zeichnung aus den Patentdokumenten
Zeichnung aus den Patentdokumenten (Bild: Microsoft)

Microsoft hat im Dezember 2018 vom United States Patent and Trademark Office (USPTO) zwei Patente (hier und hier auf Free Patents Online) zugesprochen bekommen, die sich laut Windowslatest mit Eingabegeräten für Spiele beschäftigen. Die Vermutung liegt nahe, dass es dabei um schon um das Gamepad der nächsten Xbox geht, die das Unternehmen möglicherweise in den nächsten Monaten ankündigt.

Stellenmarkt
  1. Informatiker/in (FH-Diplom / Bachelor / Fachinformatiker/in [m/w/d])
    Zentrum Bayern Familie und Soziales Dienststelle Zentrale Personalmanagement, Bayreuth
  2. Cloud Platform Engineer / DevOps (m/f/d)
    PTV Group, Karlsruhe
Detailsuche

Die Patente betreffen neu konstruierte Tasten mit Force-Feedback-Funktion. Damit soll es unter anderem möglich sein, dass ein Spiel je nach gewählter Waffe einen anderen Widerstand oder sonstige Effekte beim Drücken simuliert. Außerdem geht es in den Patenten um Rückmeldungen etwa über Vibrationen sowie um weitere Sensoren, mit denen die Lage des Eingabegeräts erfasst wird - was allerdings nicht wirklich neu ist.

Die Dokumente gehen relativ detailliert auf den Aufbau der Konstruktion inklusive der Motoren und Zahnräder ein, die Entwicklung des Systems ist also wohl schon weiter fortgeschritten. In den Beschreibungen geht es fast ausschließlich um die Trigger - damit sind im konkreten Fall nicht wie sonst oft die Schultertasten, sondern unterschiedliche Tasten gemeint.

Microsoft hat die Patente bislang nicht öffentlich kommentiert. Vor dem Verkaufsstart der Xbox One hatte das Unternehmen gesagt, dass allein die Entwicklung des neuen Gamepad rund 100 Millionen US-Dollar gekostet habe - was sehr viel Geld dafür ist, dass das Eingabegerät sich gar nicht so dramatisch von dem der Xbox 360 unterschied.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. Microsoft Teams effizient nutzen
    25. Oktober 2021, online
  3. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
Weitere IT-Trainings

Mit neuen Funktionen im Controller kann ein Konsolenhersteller nicht nur eine präzisere Steuerung ermöglichen, sondern unter Umständen auch ganz neue Spielmechaniken erlauben und so Alleinstellungsmerkmale für sein Produkt schaffen. Ob diese Möglichkeiten dann von unabhängigen Entwicklern aufgegriffen werden, ist aber wieder eine andere Sache - vor allem, wenn die Spiele auch für weitere Plattformen produziert werden, auf denen es etwa kein entsprechendes Force Feedback gibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


GourmetZocker 06. Jan 2019

Nur sind die bei Nintendo so schwach, dass man kaum was spürt. Ich hätte mir lieber...

GourmetZocker 06. Jan 2019

Oder für Shooter wie Splatoon 1 & 2. unglaublich natürliche und präzise Steuerung. Ich...

Apfelbaum 05. Jan 2019

Oder Onkel Google befragen :).

Glennmorangy 05. Jan 2019

Hoffe sie knüpfen mit der nächsten Xbox da an wo sie mit der Xbox One X aufgehört haben...

sofries 05. Jan 2019

Was heute so in der Richtung möglich ist sieht man ja ab Apples Taptic Engine. Selbst...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amtlicher Energiekostenvergleich  
Benzinkosten mehr als doppelt so teuer wie Ladestrom

Vom 1. Oktober an müssen große Tankstellen einen Energiekostenvergleich aushängen. Dabei schneiden Elektroautos derzeit am besten ab.

Amtlicher Energiekostenvergleich: Benzinkosten mehr als doppelt so teuer wie Ladestrom
Artikel
  1. Bundestagswahl 2021: Laschet und Scholz wollen beide Kanzler werden
    Bundestagswahl 2021
    Laschet und Scholz wollen beide Kanzler werden

    Die Union erzielt bei der Bundestagswahl 2021 ihr bislang schlechtestes Ergebnis. Dennoch will Spitzenkandidat Laschet Kanzler einer "Zukunftskoalition" werden.

  2. Bundesregierung: Erst 11 Prozent der Glasfaserförderung wurden ausgezahlt
    Bundesregierung
    Erst 11 Prozent der Glasfaserförderung wurden ausgezahlt

    Städte- und Gemeindebund verlangt, den Förder-Dschungel für Glasfaser zu beseitigen. Versuche gab es viele.

  3. Diablo 2 Resurrected im Test: Der dunkle Fürst der Zeitfresser ist auferstanden
    Diablo 2 Resurrected im Test
    Der dunkle Fürst der Zeitfresser ist auferstanden

    Gelungene Umsetzung für Konsolen, überarbeitete Grafik und Detailverbesserungen: Bei Diablo 2 Resurrected herrscht Lange-Nacht-Gefahr.
    Von Peter Steinlechner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u. a. DeepCool Matrexx 55 V3 ADD-RGB WH 49,98€) • Thunder X3 TC5 145,89€ • Toshiba Canvio Desktop 6 TB ab 99€ • Samsung 970 EVO Plus 2 TB 208,48€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • WISO Steuer-Start 2021 10,39€ • Samsung Odyssey G7 499€ [Werbung]
    •  /