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Plug & Play als Frusthemmer und Führungsschienen

Kleine Führungsschienen über jedem Klinkenstecker erleichtern das blinde Einstecken von vorn. Die Beschriftungen sind teils mehrfach vorhanden. Das soll etwa Betreuungs- oder Pflegepersonal helfen, das sich weniger gut auskennt als der eigentliche Nutzer, aber etwa zum Umstecken gebraucht wird.

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Eines der Designprinzipien ist zudem Plug & Play. Die Anwender können ohne Frust umstecken und weiterspielen. Warum das so ist, haben uns zwei Therapeuten während der Vorstellung auf dem Microsoft Campus erklärt. Sie gehören zu den Occcupational Therapists. Das heißt, sie helfen Patienten mit Hilfe von Beschäftigung, die Spaß machen soll, bei der Heilung. Erik S. Johnson von Warfighters kümmert sich dabei vorwiegend um Veteranen. Erin Muston-Firsch ist eine Spezialistin, die im Craig Hospital in Denver, Colorado Patienten hilft. Beide nutzen Spiele, um die Heilung zu beschleunigen. Doch dafür müssen erst einmal Setups manchmal regelrecht konstruiert werden und es muss viel ausprobiert werden, vielleicht muss der eine Knopf dahin, der andere Controller dorthin. Das dauert bisher und ist für Patienten eine Last. Funktioniert ein Setup nicht, frustriert das, demotiviert vielleicht sogar und kann die Heilung beeinträchtigen. Mit dem Xbox Adaptive Controller geht das den beiden Therapeuten zufolge sehr viel schneller, beide haben ihn bereits mit Patienten ausprobiert.

Bisher ist für das barrierefreie Spielen oft handwerkliches Geschick und Erfindungsgeist gefragt. Fraglich ist schon, ob überhaupt ein Zubehörteil da ist und sich erweitern lässt. Zudem braucht es für unterschiedliche Spiele eine andere Zusammenstellung der Buttons. Der Aufwand ist hoch und bisher war einiges an Zubehör sehr speziell. Microsoft hat etwa einen besonderen Xbox-Controller gezeigt, der derzeit in Therapien, aber auch von behinderten Nutzern verwendet wird. Er entsteht in Handarbeit.

  • Microsofts Inclusive Design Lab auf dem Campus in Redmond ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... hat diverse Spielestationen ...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... an dem unterschiedliche Bedienkonzepte getestet werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Mike spielt gerade Overwatch. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Xbox Adaptive Controller sieht aus wie ein Musikinstrument ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und hat auch zahlreiche Klinkenbuchsen, die aber nicht für Ton gedacht sind. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Standard-Mount in der Mitte und RAM-Mount-Duo außen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Per USB lässt sich etwa ein Nunchuck anschließen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Zubehör ist vielfältig. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Mit diversen Prototypen wurde ausgetestet, was am besten Funktioniert. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Führungsschienen führen die Klinke von oben in die Buchse, auch wenn der Anwender vor dem Gerät sitzt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der XAC auf dem Stativ. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Donkey Konga anyone? (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Derzeit werden die Controller auf ihre dauerhafte Benutzbarkeit hin getestet. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Direkt neben den Xbox-Controllern,... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... die weiterhin im Dauertest sind.  (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Eines der Xbox-Logos des Inclusive Design Labs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Tests am XAC sind etwas aufwendiger ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... weil so viele Steckverbindungen getestet werden müssen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Mike (L.) Eric (2.v.R) und Erin (R) erzählen von ihren Erfahrungen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dieser Controller ist teuer. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Um die Sticks auszutauschen und die Klinkenbuchsen zu verdrahten werden vier Stück gebraucht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Und das alles nur, um solche Schalter anzuschließen, die selbst mindestens 60 US-Dollar kosten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Schalter gibts es auch in einer Mini-Version. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Donkey Konga anyone? (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Vier Klinkenbuchsen müssen eingebaut werden. Es gibt stabilisierende Anschlüsse und die analogen Sticks werden mit fast keinem Widerstand eingebaut. Vier herkömmliche Controller werden dafür aufgebraucht und natürlich braucht es einiges an handwerklichem Geschick für die Sonderanfertigung. Die Wartezeiten sind zudem hoch und es ist für Spieler nicht einfach, überhaupt eine Organisation zu finden, die ehrenamtlich die Arbeit übernimmt oder das vermitteln kann.

Beim Adaptive Controller geht das Umstellen und Umstecken mit allen Tasten und die Klinkenstecker können nach Belieben mitten im Spiel ausgetauscht werden. Wer will, kann auch je nach Gefährt in dem Spiel schnell die notwendigen Controller austauschen. Der Joystick für das Flugzeug und der Analog-Stick für den Fußweg.

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 Viel mehr als nur zwei große ScheibenDas Spiel ist kein Hindernis 
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Crass Spektakel 14. Jun 2018

Nein. Windows erlaubt keine sehr hohen Mausbeschleunigungen. Alles was man nicht...

stereo12 26. Mai 2018

Die Krankenkasse (oder ein anderer Sozialträger) muss so ein Gerät überhaupt nur zahlen...

kingspride 22. Mai 2018

Ich bin auch Linkshänder und kann nur sagen, ich hab Schwein gehabt dass ich gleich als...

as (Golem.de) 18. Mai 2018

Hallo, ich habe an genau der Stelle auch mit dem Begriff gehadert, mich aber für sozial...

MarioWario 18. Mai 2018

Sehr fairer Preis von Microsoft - Apple war ja mal führend bei behindertengerechter...


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