Abo
  • IT-Karriere:

Xavier und Herwart: Harte Geduldsprobe für Telekom-Kunden nach Sturmschäden

Die Telekom räumt ein, dass die Beseitigung von Sturmschäden an oberirdischen Leitungen lange dauern kann. Solange der Wald nicht freigegeben ist, können die Techniker nicht hinein. Die jüngsten Stürme verursachten 4.000 Schäden.

Artikel veröffentlicht am ,
Festnetzschaden durch Sturm Xavier
Festnetzschaden durch Sturm Xavier (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat eingeräumt, dass die Behebung von Sturmschäden lange dauern kann. Das gab das Unternehmen in seinem Firmenblog bekannt. Die zuständigen Kommunen oder die Waldbesitzer bestimmten das Tempo.

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. UDG United Digital Group, Herrenberg

Kunden der Telekom in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, wo es über 4.000 Schäden an oberirdischen Leitungen gab, werden laut Telekom "auf eine harte Geduldsprobe gestellt". Dieses Arbeitsaufkommen falle üblicherweise in sechs Monaten an.

Am Tag nach dem Sturm Xavier hatte ein Deutsche-Telekom-Sprecher noch Golem erklärt: "Es gibt natürlich Auswirkungen im östlichen Bereich, was Oberlandleitungen betrifft. Und es gibt Stromausfälle, die dann auch unser Netz betreffen. Riesig große Störungen haben wir nicht, weil die Technik von dem Sturm nicht so stark betroffen ist."

Falls oberirdische Leitungen durch umstürzende Bäume oder herabfallende schwere Äste zerrissen oder Holzmasten, an denen oberirdischen Kabel hängen, durch den umstürzende Bäume beschädigt würden, könne es für Kunden schon mal länger dauern.

Telekom: Waldstücke nicht freigegeben

"Es kann lebensgefährlich sein, nach einem Sturm den Wald zu betreten oder den Versuch zu unternehmen, heruntergefallene Äste eigenhändig zu entfernen. Das gilt besonders, da Kronen und Äste, die abgeknickt wurden und sich verkeilt haben, noch nicht zu Boden gefallen sind. Zunächst müssen die Waldbesitzer das Gelände aufräumen, sicher machen und geschädigte Bäume, die umstürzen könnten, beseitigen. Die Aufarbeitung von Sturmwürfen gehört zu den gefährlichsten Arbeiten im Wald", erklärte das Unternehmen. Wenn die Experten nicht an die Schadensstellen herankämen, können die Leitungen nicht repariert werden. Erst wenn die betroffenen Waldstücke freigegeben sind, könnten die Techniker mit der Instandsetzung der Leitungen beginnen.

Da Extremwetter mit Orkantiefs und Hochwasser immer mehr zunehmen, dürfte das keine Ausnahme bleiben. Der Konzern hatte vor knapp zwei Jahren 100.000 Kilometer oberirdische Leitung.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€
  2. 72,99€ (Release am 19. September)
  3. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  4. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)

tingelchen 14. Nov 2017

Im großen und ganzen nicht unwahr. Aber es gibt da doch noch die eine oder andere...

Mett 14. Nov 2017

Naja, es kommt schon vor, dass Muffen absaufen und das Wasser in die weit verbreiteten...


Folgen Sie uns
       


Motorola One Vision - Hands on

Das zweite Android-One-Smartphone von Motorola heißt One Vision. Es hat eine 48-Megapixel-Kamera von Samsung, die vor allem auf gute Aufnahmen bei schwachem Licht optimiert wurde. Das Smartphone mit dem 7:3-Display kommt Ende Mai 2019 für 300 Euro auf den Markt.

Motorola One Vision - Hands on Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    •  /