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x86: Lenovo will IBM-Server-Sparte kaufen

IBM verabschiedet sich aus einem weiteren Hardwarebereich. Die x86-Server sollen für einige Milliarden US-Dollar an Lenovo gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
eX5-Server von IBM
eX5-Server von IBM (Bild: IBM)

IBM verhandelt mit Lenovo über einen Verkauf seiner Sparte für x86-Server. Das hat das Wall Street Journal aus informierten Kreisen erfahren. Auch das Onlinemagazin CRN und die Nachrichtenagentur Bloomberg berichten über die Gespräche zwischen dem US-Konzern und dem chinesischen Unternehmen.

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Laut den Informationen des Wall Street Journals sind die Gespräche bereits weit fortgeschritten, es ist aber nicht sicher, dass es zu einem Vertragsabschluss kommt.

Lenovo erklärte in einer Pflichtmitteilung an der Börse in Hongkong, dass es Verhandlungen mit "Dritten über eine mögliche Akquisition " gebe, es sei aber noch kein Vertrag geschlossen worden.

Unklar ist, zu welchem Preis Lenovo die Serversparte übernehmen könne. Es handelt sich aber mit Sicherheit um ein Volumen von mehreren Milliarden US-Dollar. IBM ist die Nummer drei auf dem Weltmarkt für Low-end-Server im Jahr 2012. Doch der Marktanteil sinkt. Der IT-Konzern macht keine Angaben zu seinem Umsatz im Servergeschäft. Die Analysten von Morgan Stanley vermuten, dass das x86-Server-Geschäft einen Anteil von 4,9 Milliarden US-Dollar am IBM-Umsatz von 15,4 Milliarden US-Dollar hat.

IBM-Konzernchefin Ginni Rometty legte am 18. April 2013 Quartalsergebnisse vor. Der Umsatz im Bereich Hardware sank um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz gab um 5,1 Prozent auf 23,41 Milliarden US-Dollar nach. Der Gewinn fiel um 1 Prozent auf 3,07 Milliarden US-Dollar.

Im Jahr 2004 verkaufte IBM seine PC-Sparte bereits an Lenovo. Lenovo hatte die Think-Produktlinie und die Markenrechte im Jahr 2004 für 1,75 Milliarden US-Dollar von dem US-Konzern IBM gekauft. Bei IBM erzielte der Bereich im Jahr 2003 einen Jahresumsatz von rund 9 Milliarden US-Dollar.

Der chinesische Computerhersteller teilt das Unternehmen zum 1. April 2013 in die zwei Bereiche "Think" und "Lenovo" auf. Danach wird der Konzern in die Lenovo Business Group (LBG) und die Think Business Group (TBG) aufgeteilt.

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genussge 19. Apr 2013

Solange die Sparte noch einigermaßen rentabel ist, bringt diese auch mehr Geld beim...

adlerweb 19. Apr 2013

...wohl eher die Qualität für gute Preise drückt...


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