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Hasselblad X1D: gut lesbares Menü
Hasselblad X1D: gut lesbares Menü (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die Kamera hat zwei SD-Kartensteckplätze

Die Bildqualität ist erwartungsgemäß hoch. Auch beim Hineinzoomen sind die Fotos noch scharf und detailreich. Nachteil sind die Datenmengen: Ein Bild in Hasselblads eigenem Raw-Format ist knapp 108 MByte groß. Damit genug Speicherplatz zur Verfügung steht, hat die Kamera gleich zwei Steckplätze für SD-Karten.

Die X1D zeichnet auch Video auf, allerdings nicht in 4K, sondern in Full-HD. Der Videomodus wird über das Hauptmenü aktiviert. Auf dem Bildschirm erscheint dann der Live-View, in dem unten links ein roter Punkt erscheint: Das ist der Auslöser für die Videoaufnahme. Die Idee ist intuitiv, der Nutzer versteht den Zweck sofort. In der Praxis könnte der relativ kleine Punkt etwas größer sein - das würde die Bedienung vereinfachen.

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Hasselblad bringt eine neue Objektivserie

Für die Kamera führt Hasselblad auch eine neue Objektivserie ein, mit zunächst zwei Objektiven: einem mit 45 Millimeter und einem mit 90 Millimeter Brennweite. Die anderen Hasselblad-Objektive können mit einem Adapter an die Kamera angeschlossen werden.

Das Gehäuse ist 15 x 9,8 x 7,1 Zentimeter groß und damit etwas kleiner als etwa eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) mit Vollformatsensor, beispielsweise Canons aktuelles Modell EOS 5D Mark IV. Da die X1D keinen Spiegel hat, ist ihr Sucher kleiner, wodurch die Kamera weniger klobig aussieht als die DSLR. Sie ist auch leichter: Das Gehäuse der X1D wiegt mit Akku 725 Gramm, das der EOS 5D Mark IV ohne Akku etwa 800 Gramm.

Die X1D ist vergleichsweise günstig

Im Vergleich zu Hasselblads H6D-Mittelformatkameras ist die X1D ein richtiges Leichtgewicht: Die Kameras dieser Reihe wiegen rund 2,5 Kilogramm - allerdings mit Objektiv, Hasselblad gibt das Gewicht dieser Kameras nur mit Objektiv an. Auch vom Preis her ist die X1D ein Leichtgewicht - in Hasselblad-Maßstäben: Die H6D-Kameras kosten deutlich über 20.000 Euro - die X1D gibt es für 7.900 Euro (ohne Mehrwertsteuer), mit einem Objektiv wird sie rund 9.000 Euro kosten.

  • Hasselblad X1D (Bild: Hasselblad)
  • Hasselblad X1D (Bild: Hasselblad)
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  • Hasselblad X1D (Bild: Hasselblad)
  • Hasselblad X1D (Bild: Hasselblad)
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  • Hasselblad X1D (Bild: Hasselblad)
  • Hasselblad X1D (Bild: Hasselblad)
Hasselblad X1D (Bild: Hasselblad)

Uns hat die Hasselblad X1D gefallen. Sie ist schick und gut bedienbar. Die Qualität der Bilder ist wie bei einer Mittelformatkamera zu erwarten gut. Die Frage ist, für wen die Kamera gedacht ist. Die große und damit gut lesbare Schrift der Menüs legt eine ältere Nutzerschaft nahe. Mit der X1D eröffnet sich Hasselblad eine neue Käuferschicht, der die großen Hasselblad-Kameras zu teuer waren.

 X1D ausprobiert: Die Hasselblad für Einsteiger

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Eheran 30. Sep 2016

Zu groß und es wird unnötig unübersichtlich, da man zig mal scrollen muss...

GeroflterCopter 26. Sep 2016

Die Alpha 7 hat einen Kleinbild-Sensor, die Hasselblad einen Mittelformat-Sensor. Sind...

Sandeeh 24. Sep 2016

(...) Du hast nicht schon einmal einen guten EVF verwendet? Sonst wüstest du, daß (1...

herrMartin 23. Sep 2016

da kommst du ein paar jahrzehnte zu spät. gibt es schon lange. insbesondere firmen wie...



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