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X-Plane: Vulkan-API verdoppelt Bildrate auf Radeons

Auch Nvidia-Karten profitieren, egal ob per Metal unter Mac OSX oder per Vulkan unter Linux und Windows 10.

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Szene aus X-Plane
Szene aus X-Plane (Bild: Laminar Research)

Laminar Research hat den Flugsimulator X-Plane auf die Version 11.50 Public Beta 1 aktualisiert und dabei zwei Low-Level-Grafikschnittstellen eingeführt: Unter Linux und unter Windows 10 kann nun optional das Vulkan-API genutzt werden, unter Mac OSX hingegen die Metal-Schnittstelle von Apple. In beiden Fällen steigt die Bildrate im Spiel auf AMD- und Nvidia-Karten deutlich an.

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Den Entwicklern zufolge werden neben der Version 11.50 Public Beta 1 von X-Plane die minimale Hardware-Unterstützung, das passende Betriebssystem und die entsprechenden Treiber benötigt: AMD-Besitzer brauchen wenigstens ein Modell mit GCN-Architektur wie die Radeon HD 7000 und die Radeon Software 19.12.3, bei Nvidia-Spielern muss eine Geforce GTX 600 (Kepler) und der Geforce 440.26 vorhanden sein. Weiter geht es mit Mac OSX 10.13, einer Linux-Distribution mit Support für halbwegs aktuelle Grafiktreiber oder Windows 10. In X-Plane müssen das Metal- oder das Vulkan-API in den Rendering-Settings eingeschaltet werden.

Michael Brown, Gründer von X-Force PC, hat erste Benchmarks von X-Plane 11.5b1 veröffentlicht. Brown hat mit einem achtkernigen Core i9-9900K getestet, um einen CPU-Limit möglichst auszuschließen und zusätzlich mit niedrigen, mittleren sowie hohen Einstellung gemessen. Auf AMD-Grafikkarten wie einer Radeon RX Vega 56 oder einer Radeon RX 5700 steigt die Bildrate durch Vulkan statt OpenGL um etwa 80 bis 110 Prozent, sie verdoppelt sich also grob. Je höher die Settings, desto stärker profitieren die Pixelbeschleuniger. Beim Nvidia-Modell gehen die Fps um rund 25 bis 30 Prozent nach oben, was immer noch signifikant ist.

Zusätzlich hat sich Brown noch die Performance auf dem populären Core i5-2500K angeschaut, einem Sandy-Bridge-Quadcore von 2011. Auch hier erreicht er trotz CPU-Limit eine um gut ein Viertel gesteigerte Framerate, zumindest wenn eine schnelle Grafikkarte mit hohen Grafikdetails eingesetzt wird. Ein Blick ins Forum von X-Plane zeigt, dass auch andere Nutzer sehr ähnliche Resultate sehen.

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Thunder_ 03. Apr 2020

Ein Flugsimulator, der bei 20-30 FPS rumdümpelt, ist nicht mehr zeitgemäß.


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