Abo
  • Services:

X.ORG: Wieder jahrzehntealte Lücken im X-Server

Der X-Server ist von 13 Sicherheitslücken betroffen, die sich auf verschiedene Implementierungen auswirken können. Die älteste reicht fast 30 Jahre in die erste Version von X11 zurück. Andeutungen auf die Fehler gab es bereits auf dem 30C3 vor einem Jahr.

Artikel veröffentlicht am ,
Ilja van Sprundel findet weitere uralte Lücken in X.org.
Ilja van Sprundel findet weitere uralte Lücken in X.org. (Bild: X.org)

"X-Sicherheit: Es ist schlimmer, als es aussieht" heißt der Vortrag des Sicherheitsforschers Ilja van Sprundel, den er vergangenes Jahr auf dem 30C3 gehalten hat. Exakte Details dazu hat der Angestellte von IOActive aber nicht bekanntgegeben, so dass die teils sehr alten Lücken nun haben behoben werden können, wie das X.org-Team mitteilt.

Stellenmarkt
  1. Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Clariant SE, Frankfurt am Main (Sulzbach)

Die Bugs erlauben den Zugriff auf nicht initialisierten Speicher sowie das Überschreiben von beliebigem Speicher. Das kann für einen Denial-of-Service ausgenutzt werden, was einen Absturz des X-Servers hervorruft. Zudem könnten die Lücken auch zum Ausführen von Schadcode verwendet werden.

Risiko der Lücken schwer abzuschätzen

Die Schwere dieser Angriffsvektoren ist aber von der genauen Konfiguration des laufenden X-Servers abhängig. Entscheidend ist etwa, ob der Server mit oder ohne Root-Rechten läuft, ob Netzwerk-Clients erlaubt sind oder nur lokale Clients sowie ob und wie die betroffenen Erweiterungen eingesetzt werden.

Letzteres gilt vor allem für indirektes Rendering per GLX. Dabei wird das OpenGL-Rendering statt direkt von der GPU vom X-Server selbst übernommen. Dies betrifft Code, der ursprünglich von SGI entwickelt wurde und durch eine Freigabe als Open Source vom freien X-Server übertragen worden ist. Davon betroffen sein könnten aber auch sämtliche kommerzielle Implementierungen, die diesen Code von SGI verwenden.

Wieder uralte Fehler gefunden

Bereits im vergangenen Jahr fand van Sprundel diverse Lücken im X.org X-Server, darauf folgte ein Patch für 20 Jahre alte Lücken im Jahr 2013 und für eine noch ältere in diesem Frühjahr. Die älteste der nun gefundenen Lücken ist wahrscheinlich seit der ersten Veröffentlichung von X11 überhaupt vorhanden - seit 1987.

Die Fehler sollen mit dem X-Server 1.17, der für das neue Jahr geplant ist, sowie mit dem Update 1.16.3 für die aktuell gepflegte Version offiziell behoben werden. Für letztere steht bereits ein Release Candidate bereit. Distributionen und diejenigen, die den Code selbst kompilieren, können die Patches per Git selbst einspielen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Ass Bestos 14. Dez 2014

hat er in irgendeinerweise geprollt, getrollt, smilies verwendet? wieso kannst du nicht...

Nebucatnetzer 11. Dez 2014

Dann versagt so ziemlich jede Software Firma. Wurde nicht grad letztens ein Windows Bug...

attitudinized 10. Dez 2014

Mir fehlt da jetzt etwas die Kreativität wie man das als Angriffsvektor verwenden kann...


Folgen Sie uns
       


Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht

Coup lädt bis zu 154 Akkus in Berlin an einer automatischen Ladestation für 1.000 Elektroroller auf.

Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

    •  /