WWDC 2022: Diese Neuerungen bietet Apple Entwicklern auf iOS und macOS

Zum WWDC 2022 hat Apple neue APIs für eine tiefere Plattformintegration und neue Funktionalitäten für Apps von Drittanbietern vorgestellt.

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Werbung zum WWDC 2022 (Bild: Apple)

Entwickler für Apple-Apps können künftig auf viele neue APIs und Tools zurückgreifen. Auf dem WWDC 2022 wurden diverse Neuerungen vorgestellt, die eng mit dem Betriebssystemen iOS 16, iPadOS 16 sowie MacOS Ventura zusammenhängen.

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So erlauben es Widgets auf dem Sperrbildschirm von iOS 16, wichtige Informationen aus Apps auf eine neue Weise anzuzeigen, noch bevor Nutzer das Gerät entsperrt haben. Programmierer können den gleichen Code zwischen ihren Widgets auf dem Sperrbildschirm und den Komplikationen der Apple Watch verwenden.

Weatherkit gibt Entwicklern die Möglichkeit, Vorhersagedaten von Apple Wetter direkt in ihre Apps einzubinden. Mit Xcode Cloud hat Apple einen Dienst für kontinuierliche Integration und Bereitstellung vorgestellt, der von den Mitgliedern des Apple Developer Programms genutzt werden kann.

Xcode Cloud ist mit verschiedenen Abomodellen für die jeweiligen Anforderungen der Entwickler erhältlich, angefangen bei 25 Stunden pro Monat, die bis Dezember 2023 für alle Mitglieder des Apple Developer Programms kostenlos sind, bis hin zu 1.000 Stunden pro Monat.

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Xcode Cloud ist in Xcode integriert und ein neuer Cloudservice für kontinuierliche Integration und Bereitstellung. Der Buildvorgang für Apps wird dabei in der Cloud durchgeführt und nicht mehr lokal auf dem Mac. Durch paralleles Testen in der Cloud können Entwickler zudem eine simulierte Version auf jedem aktuellen Apple-Gerät testen, einen Build für interne Tests bereitstellen oder über Testflight an Betatester herausgeben.

Das neue Xcode 14 soll Builds bis zu 25 Prozent schneller erstellen können. Zudem wurde die Xcode-App 30 Prozent kleiner und bietet herunterladbare Simulator-Laufzeitumgebungen für WatchOS und TVOS. Die SwiftUI-Live-Vorschau in Xcode erlaubt es, Farbschema, Textgröße, Geräteausrichtung oder Modi bei den Bedienungshilfen zu ändern. Das neue App Icon Feature in Assets Catalog gibt Entwicklern die Möglichkeit, eine einzige Symbolgröße für alle Plattformen bereitzustellen, und Xcode generiert automatisch alle benötigten Assets für die App.

Metal 3 soll Spieleentwicklung erleichtern

Für Grafikerstellung beispielsweise in Spielen wurde Metal 3 entwickelt. Das neue Grafik-Framework bietet mit MetalFX Upscaling die Möglichkeit, komplexe Szenen mit weniger rechenintensiven Frames schnell zu rendern und anschließend Spatial Upscaling und temporale Kantenglättung anzuwenden. Die Fast Resource Loading API soll Wartezeiten beim Nachladen von Texturen und Geometrien verkürzen. Wie das genau funktioniert, wird Apple noch zeigen.

Swift soll eine Stringverarbeitungsfunktion mit einer neuen Unterstützung von Literalen für reguläre Ausdrücke bieten. Entwickler können ihre regulären Ausdrücke überprüfen. Package Plugins im Swift Package Manager sollen es ermöglichen, benutzerdefinierte Befehle mit anderen Entwicklern zu teilen.

Apple-Wetter in eigenen Apps verwenden

Weatherkit gibt Entwicklern die Möglichkeit, die weltweite Wettervorhersage, die Apple Wetter nutzt, direkt in ihre Apps einzubinden. Weatherkit steht Entwickler über native Swift- und Rest-APIs zur Verfügung und erlaubt 500.000 API-Aufrufe pro Monat. Höhere Abrufmengen sollen ab Herbst 2022 kostenpflichtig zur Verfügung stehen.

Zudem können Apps 3D-Stadtansichten und das Umsehen-Feature einbinden. Apple hat neue Karten Server-APIs vorgestellt, um Kartenintegrationen zu erleichtern. Unterstützt von ARKit können Entwickler mit dem Lidar-Scanner auf dem iPhone und iPad einen 3D-Grundriss mit Eigenschaften wie Abmessungen und unterschiedlichen Möbeln erstellen.

2022 Apple MacBook Pro Laptop mit M2 Chip

Mit der Funktion App-Intents haben Entwickler die Möglichkeit, Siri und Kurzbefehle in ihre Apps zu integrieren, ohne dass Nutzer etwas einrichten müssen.

Die Skadnetwork-API bietet neue Funktionen, mit denen Werbenetzwerke und Werbetreibende besser messen können, wie gut Anzeigen in Apps oder im Internet funktionieren und wie hoch die Konversationsrate ist.

Apples OCR in eigenen Apps einsetzen

Innerhalb von iOS- und iPad-Apps kann Text direkt aus Fotos und Videos in Drittanbieter-Apps oder über einen Live-Kamerafeed erfasst und verarbeitet werden. Die Kollaborationsfeatures, die in Nachrichten integriert sind, können nun auch für Apps anderer Anbieter genutzt werden.

Für Entwickler, die für WatchOS arbeiten, gibt es eine weitere Neuerung: Callkit unterstützt ab sofort VoIP-Anrufe.

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