WWDC 2019: iOS- und Mac-Apps sollen 2021 verschmelzen
Apple will nach einem Bericht von Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) bis 2021 Entwicklungswerkzeuge anbieten, mit denen Apps für iPhones und iPads entwickelt werden können, die auch unter MacOS laufen.
Sogenannte Single Binaries hatte Apple bereits angekündigt und ein paar Demonstrationsexemplare auf der letzten Worldwide Developer Conference 2018 präsentiert. Unter dem Codenamen Marzipan wird ein SDK entwickelt, mit dem iOS-Apps auf MacOS portiert werden können. Apple hatte die Apps Home, Aktien, Nachrichten und die Sprachnachrichten-App von iOS auf MacOS übertragen und in MacOS Mojave integriert, Entwicklern aber noch keine Möglichkeit gewährt, dies auch selbst zu tun.
Apple will den Schritt zu universellen Apps offenbar in mehreren Schritten vollziehen, heißt es im Bloomberg-Bericht. Noch 2019 soll eine Funktion angeboten werden, mit der iPad-Apps auf den Mac portiert werden können. Für iPhone-Apps soll dies erst ab 2020 möglich sein. Schwierigkeiten mache vor allem die unterschiedliche Bildschirmgröße. 2021 sollen Entwickler in der Lage sein, iPhone-, iPad- und Mac-Anwendungen zu einer App zusammenzuführen.

Das notwendige SDK für den ersten Schritt soll angeblich auf dem diesjährigen WWDC präsentiert werden. Wann die Entwicklerveranstaltung stattfindet, wurde offiziell noch nicht mitgeteilt. Üblicherweise wird der WWDC Anfang Juni durchgeführt. Auf dieser Veranstaltung werden traditionell auch die neuen Betriebssystemversionen vorgestellt. In diesem Jahr dürften dies iOS 13, MacOS 10.15, WatchOS 6 und TVOS 13 sein. Es gibt Spekulationen, nach denen in iOS 13 nun ein Darkmode wie in MacOS Mojave eingebaut werden soll.
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