Abo
  • Services:

WW2: Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

Eine kleine britische Firma will Profispieler für Call of Duty WW2 vermitteln - etwa, um Extras freizuschalten. Damit können Poser nun dank der offiziell von Activision freigeschalteten Mikrotransaktionen richtig viel Geld ins Aufhübschen ihrer Statistiken stecken.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Multiplayer-Startmenü von Call of Duty WW2
Das Multiplayer-Startmenü von Call of Duty WW2 (Bild: Activision / Screenshot: Golem.de)

Wer das Gefühl hat, seinen Kumpels in Call of Duty WW2 (Test auf Golem.de) mal richtig zeigen zu müssen, was für ein toller Spieler er ist: Ab sofort bietet das kleine britische Unternehmen Bidvine die Vermittlung von Profis etwa aus der E-Sport-Szene an. Zu Preisen ab 15 Pfund (rund 17 Euro) kann man die Spitzenspieler anheuern - um Waffen und sonstige Ausrüstung freizuschalten, rasch einen höheren Rang zu erreichen oder um die Statistik mit einem besseren Death- und Kill-Verhältnis aufzupolieren.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg
  2. Rodenstock GmbH, München

Der konkrete Stundenlohn hänge davon ab, was genau gewünscht sei, berichten US-Medien wie PC Games Insider. Um den Service nutzen zu können, müsse im Normalfall der Zugang zur Konsole des Auftraggebers gewährt werden - etwa über ein temporäres Passwort. Wer mag, könne aber auch darum bitten, dass einer der Profispieler bei ihm Zuhause den Job antritt. Die Stellvertreterkrieger wiederum müssen bei der Bewerbung um den Job neben Ausweisekopie und ähnlichen Dokumenten auch belegen können, dass sie ausreichend gut spielen.

Ganz neu sind derartige Angebote nicht. Bei zeitaufwendigen Online-Rollenspielen wie bei World of Warcraft gab es das in der Vergangenheit immer wieder mal - und hinter den Kulissen dürfte der eine oder andere Kumpel für eine Pizza auch mal die Statistik optimiert haben. Ungewohnt bei Bidvine ist neben der Tatsache, dass es um Call of Duty geht, vor allem, dass die Firma mit der Vermittlung von Profis wirbt - und nicht einfach mit Spielern mit zu viel Zeit.

Wer echtes Geld für WW2 ausgeben möchte, hat ab sofort aber noch eine andere Möglichkeit: Activision hat am 23. November 2017 die schon länger angekündigten Mikrotransaktionen freigeschaltet. Spieler können also Nachschubkisten im Hauptquartier kaufen, um mit etwas Glück an Extras zu kommen. Neben kosmetischen Gegenständen gibt es auch Boni, die etwa für eine gewisse Zeit mehr Erfahrungspunkte gewähren. Ein Starterkit ist umgerechnet für rund 5 Euro erhältlich.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

MrAnderson 24. Nov 2017

Boah ... das letzte Beispiel ist ja fett :D ... gz. Mist, ich bin mittlerweile zu alt...

KillerKowalski 24. Nov 2017

Der Profi unterscheidet sich dadurch vom Amateur, dass er mit seiner Tätigkeit Geld...

TechnikusDA 24. Nov 2017

Die Art des Profits ist das Geld. Als Profi verdient man, mit einer Sache die man gut...

Kakiss 24. Nov 2017

In eingespielte Raids sollten sie eh nicht kommen :) Ist dann nur eine teure Blenderei...


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
    Network Slicing
    5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

    Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
    Ein Bericht von Stefan Krempl

    1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
    2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
    3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

      •  /