Wunderakku: Helmholtzinstitut bewirbt Akkuforschung mit falschen Zahlen

Eine Pressemitteilung bezeichnet Messergebnisse eines Laborexperiments als Lithium-Metall-Akku mit 560 Wh/kg Energiedichte. Das ist nicht die Realität.

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Wissenschaftler bei der Arbeit
Wissenschaftler bei der Arbeit (Bild: HIU)

"Eine extrem hohe Energiedichte von 560 Wattstunden pro Kilogramm bei bemerkenswert guter Stabilität bietet eine neuartige Lithium-Metall-Batterie." So hieß es kürzlich in einer Pressemitteilung des Helmholtzinstituts Ulm. Diese Zahl wird aber an keiner Stelle eingeordnet oder relativiert, eher im Gegenteil: In der Mitteilung wird der Akku sogar als "rekordverdächtige Lithium-Metall-Batterie" bezeichnet. Ein Blick in die wissenschaftliche Veröffentlichung dahinter zeigt jedoch, dass diese Zahl nicht der Realität entspricht.


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