WSUS veraltet: Microsoft will Funktionalität aber beibehalten

Microsoft hat die Windows Server Update Services (WSUS) als veraltet eingestuft, wie aus einem Eintrag auf dem Windows-IT-Pro-Blog(öffnet im neuen Fenster) vom 20. September 2024 hervorgeht. Es sei aber geplant, auch weiterhin Updates zu veröffentlichen und die bestehende Funktionalität beizubehalten.
Es wird allerdings nicht mehr an neuen Funktion gearbeitet und es werden auch keine neuen Funktionsanfragen mehr angenommen. Die Einstellung der WSUS-Funktionen soll keine Auswirkungen auf vorhandene Funktionen oder den Microsoft Configuration Manager haben.
Microsoft empfiehlt Unternehmen zudem den Umstieg auf Cloud-Tools, wie Windows Autopatch und Microsoft Intune für die Client-Updateverwaltung und Azure Update-Manager für die Server-Update-Verwaltung.
Neue Update-Funktionen mit Windows Server 2025
WSUS wurde am 13. August 2024 erstmals als eine der Funktionen aufgeführt, die mit dem Erscheinen von Windows Server 2025 entfernt oder nicht mehr weiter entwickelt werden.
Windows Server bietet eine Reihe neuer Funktionen, die Microsoft kürzlich genauer erklärte . So erlaubt es beispielsweise Hotpatching, Sicherheitsupdates auf Server aufzuspielen, ohne dass diese anschließend neu gestartet werden müssen. Quartalsweise sollen aber dennoch Updates erscheinen, die einer Neustartpflicht unterliegen.
Anfang Juni 2024 empfahl Microsoft Nutzern von NTLM den Wechsel zu Kerberos , weil das Authentifizierungsprotokoll ebenfalls offiziell als veraltet aufgeführt wird.



