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WSL Preview: Windows 11 kann künftig Linux-Container ausführen

Die Linux-Container sollen Entwicklern bei ihren Arbeiten helfen. Dafür werden Teile des Windows-Subsystems für Linux angepasst.
/ Oliver Nickel
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Linux-Container können sich in Windows 11 als nützlich erweisen. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Linux-Container können sich in Windows 11 als nützlich erweisen. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Microsoft wird das Windows-Subsystem für Linux um ein wichtiges Feature erweitern. In der Preview erhält Windows 11 die Möglichkeit, Linux in einzelnen Containern laufen zu lassen. Dabei können ganze Distributionen virtuell ausgeführt werden. Dabei hilft ein passendes Kommandozeilen-Interface mit der Bezeichnung wslc.exe – auch ausführbar über den Alias container.exe.

Zusätzlich dazu wird auch eine WSL-Container-API vorgestellt. Windows-Applikationen können direkt über diese API Container-Funktionen aufrufen und nutzen. Die API unterstützt Programmiersprachen wie C, C++ und C#. "Ihre nativen Windows-Anwendungen können Linux für ihre Produktions-Workflows nutzen", schreibt Microsoft in der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster).

Microsoft wird die Container-Features zudem über Einstellungen in Intune und in Visual Studio Code verfügbar machen. Außerdem werden diverse Grundsysteme angepasst, um die Nutzung von Containern unter Windows 11 zu verbessern. Es soll auch ein neues Standard-Dateisystem geschaffen werden, das einen doppelt so schnellen Datenzugriff erlauben soll.

Erweiterter Zugriff auf Daten und Netzwerk

Zusätzlich dazu wird ein neuer Netzwerkmodus entwickelt. Der soll diverse Kompatibilitätsprobleme umgehen, die mit unterschiedlichen Netzwerkkonfigurationen auf dem Hostgerät zusammenhängen, etwa wenn diese über Proxys oder VPNs laufen. Eine weitere Technik soll dafür sorgen, dass nichtgenutzter und von Containern freigegebener Speicher auch vom eigentlichen Betriebssystem genutzt werden kann.

All das erfordert teilweise erweiterte Rechte und weitreichende Zugriffe auf Daten und Netzwerk. Deshalb werden Container standardmäßig deaktiviert. Preview-Tester können die Features manuell in WSl-Containern ausprobieren. Microsoft arbeitet daran, dass sie in Zukunft standardmäßig aktiviert sind.


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