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Wreck-It Ralph: Videospielebösewicht hat keine Lust mehr

Ein Film von Disney nimmt sich des Themas Videospiele aus der Spielhalle an. Statt einer Umsetzung eines Videospiels ist Wreck-It Ralph (Ralph reicht's) die Geschichte eines Bösewichts, der nicht mehr will und in anderen Videospielen mitspielen möchte.
/ Andreas Sebayang
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Ralph in einer Selbsthilfegruppe für Bösewichte (Bild: Disney)
Ralph in einer Selbsthilfegruppe für Bösewichte Bild: Disney

Wreck-It Ralph oder Ralph reicht's, wie der Film voraussichtlich in Deutschland heißen wird, ist ein Animationsfilm rund um einen Videospielecharakter. Es geht aber nicht um den Helden, sondern den Bösewicht: Ralph. Nach 30 Jahren hat er die Schnauze voll und will nicht mehr der Böse sein, denn er findet, dass seine Arbeit vom Spieler nicht gewürdigt wird. Stattdessen wird er am Ende des Spiels immer und immer wieder vom Dach des von ihm beschädigten Hochhauses geworfen.

Wreck It Ralph - Trailer (Kinofilm)
Wreck It Ralph - Trailer (Kinofilm) (02:30)

Ralph sucht also eine neue Herausforderung, nachdem er in einer Selbsthilfegruppe für Bösewichte seinen Frust kundgetan hat. Er fängt an, verschiedene Spiele auszuprobieren und landet unter anderem in Hero's Duty, eine Parodie auf diverse 3D-Shooter, und erschrickt darüber, dass Spiele so gewalttätig und angsteinflößend geworden seien.

Der erste Trailer des Disney-Films lässt hoffen, dass die andere Herangehensweise an das Thema Videospiele einen interessanten Film entstehen lässt. In der Vergangenheit sind Videospieleumsetzungen häufig nur mittelmäßige Werke für das Kino gewesen. Vor allem alte Spielergenerationen dürften sich an zahlreichen Auftritten bekannter Videospielecharaktere erfreuen.

Der Film erinnert ein wenig an die US-Animationsserie Game Over(öffnet im neuen Fenster) aus dem Jahr 2004. Damals wurde auch hier ein Mix aus verschiedenen Videospielen in einer Geschichte ausprobiert. Die Serie wurde allerdings sehr schnell abgesetzt. Es gab gerade einmal sechs Folgen.

In den USA erscheint der Film am 2. November 2012, in Deutschland rund fünf Wochen später. Zu den US-Synchronsprechern gehören unter anderem John C. Reilly (Chicago, Die Stiefbrüder), Dennis Haysbert (The Unit), Comedian Sarah Silverman und Jack McBrayer (30 Rock).

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite(öffnet im neuen Fenster) sowie bei IMDb(öffnet im neuen Fenster) . Auf der offiziellen Webseite findet sich zudem ein kleines Flash-Spiel von Wreck-It Ralph, das an die Anfangszeit der Videospiele erinnert(öffnet im neuen Fenster) .


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