WPF, Windows Forms und WinUI: Microsoft stellt seine GUI-Frameworks Open Source

Microsoft stellt drei wichtige GUI-Frameworks auf Github quelloffen zur Verfügung. Entwickler können direkt sehen, welche Änderungen der Hersteller vornimmt und wie GUI-Elemente überhaupt aufgebaut sind. Außerdem wird es eine neue Version von .Net Core geben.

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Microsoft ist Open Source nicht abgeneigt.
Microsoft ist Open Source nicht abgeneigt. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft hat auf der Konferenz Connect 2018 die Frameworks Windows Presentation Foundation (WPF), Windows Forms und WinUI für GUI-Elemente quelloffen gestellt. Entwickler können die Elemente auf Github einsehen. "Diese Techniken Open Source zu stellen, bringt Transparenz zwischen dem Produkt-Team und der Community", schreibt das Unternehmen in einem Blog-Post. In der Mitteilung kündigt Microsoft zudem den .Net Core 3.0 in einer ersten Previewversion an.

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Der neue Release ermöglicht das Entwickeln von Desktop-Apps, die auf WPF und Windows Forms basieren. .Net Core 3.0 ermöglicht es zudem, gleichzeitig auch ältere Versionen des Frameworks auf einem Computer laufen zu lassen. Dadurch müssen Entwickler nicht das komplette Programm aktualisieren, wenn ältere Versionen noch gebraucht werden und diese inkompatibel sind. Dabei können Entwickler .Net-Core 3.0 direkt in ihre Programme integrieren. Nutzer müssen die entsprechende .Net-Version dann nicht extern installieren.

Die Software basiert auf dem im Jahr 2019 neu kommenden .Net Framework 4.8. Dieses ist für höhrere Bildschirmauflösungen optimiert und ermöglicht ein besseres Darstellen von GUI-Elementen in 4K- und 8K-Auflösung. Das neue Framework wird zudem optimiert auf Touch- und Stift-Bedienung.

Besserer Durchblick für UWP-Entwickler

WPF, Windows Forms und WinUI sind wichtige GUI-Bibliotheken, auf denen viele Windows-Applikationen aufbauen. UWP-Entwicklern sind sie ein Begriff, da im Microsoft Store angebotene Apps ebenfalls darauf zurückgreifen. Auch das Betriebssystem Windows 10 selbst nutzt in Fenstern und Menüs das typische vordefinierte Design und die Richtlinien, an welche sich dieses halten muss.

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Dass Microsoft alle drei Elemente quelloffen stellt, hat daher einen Vorteil: Entwickler sehen Änderungen und Anpassungen an der Windows-GUI direkt am Code - vorausgesetzt das Unternehmen aktualisiert seine Github-Repositories stetig.

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