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Bastelfreundliche Konstruktion

Als unser menschlicher Spieler keine Zeit mehr hat und wir uns durch den Karrieremodus geschlagen haben, greifen wir spontan zum Schraubendreher. Die vier Schrauben auf der Unterseite machen uns neugierig.

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Nachdem wir das Auto aufgeschraubt haben, sind wir in zweierlei Hinsicht überrascht. Zum einen kann das Auto zerstörungsfrei zerlegt werden, zum anderen wird die Elektronik nicht versteckt. Das eigentliche Herz ist der populäre Nordic nRF51822 auf einem Breakout-Modul (PDF). Der Chip basiert auf einem ARM-Cortex-M0-Kern mit einer Bluetooth-Low-Energy-Sendeeinheit.

  • Die beiden Autos stecken im REV-Set (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Autos erkennen sich über Infrarotsender und -empfänger an allen Seiten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Autos erkennen sich über Infrarotsender und -empfänger an allen Seiten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die App bietet sowohl einen freien Kampfmodus als auch einen Karrieremodus. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Bessere Waffen und Upgrades können erspielt werden. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Bessere Waffen und Upgrades können erspielt werden. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wer mit der Steuerung Schwierigkeiten hat, kann an der Empfindlichkeit drehen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Gesteuert wird die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung mit einem einzelnen virtuellen Joystick... (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • .. oder zwei. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Nachdem ein paar Schrauben gelöst wurde, lässt sich das Auto leicht auseinandernehmen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Platine ist es zwar gedrängt, aber die einzelnen Teile sind leicht zu identifizieren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Herzstück ist ein populärer Mikrocontroller mit integriertem Bluetooth-Sender. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Nachdem ein paar Schrauben gelöst wurde, lässt sich das Auto leicht auseinandernehmen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Sämtliche Anschlüsse sind frei zugänglich und auch die Verbindungen zum Motor und den Infrarotdioden sind auf der Platine dokumentiert. Das lädt zu eigenen Bastelexperimenten und der Neuprogrammierung ein.

Preis und Verfügbarkeit

Das REV-Set gibt es bereits im Handel. Die Preisempfehlung beträgt 150 Euro, die Straßenpreise liegen bei um die 130 Euro. Die App für iOS (ab Version 8.1) und Android (ab Version 4.4.3) gibt es kostenlos in den jeweiligen Stores.

Fazit

REV macht Spaß und bietet unkomplizierte Action - vorausgesetzt, es findet sich ein menschlicher Mitspieler, man hat die richtigen Smartphones zur Hand und das heimische Wohnzimmer ist groß genug. Die Autos sind robust und überstehen auch Dauerkollisionen mit den Wänden. Uns ist es während des Tests nicht gelungen, die Batterien in den Autos zu leeren. Und sollte der Spielspaß doch einmal verflogen sein, bietet das Fahrzeug Potenzial zum Hacken und für Bastelexperimente, auch wenn das vermutlich nicht im Sinne des Herstellers ist.

Unbrauchbar ist hingegen die künstliche Intelligenz, ständig kracht der Gegner einfach in unser Fahrzeug ohne irgendeine Strategie und vergisst dann häufiger auch noch zu feuern. Verantwortlich ist dafür vermutlich die einfache Fahrzeugverfolgung per Infrarotdiode. Selbst App-Updates dürften die Fähigkeiten der KI deshalb nicht verbessern können.

Wer sich fragt, warum Anki trotz all der verbauten Technik auf eine Rennbahn setzt, sollte sich REV anschauen. Denn damit wird diese Frage beantwortet. Preiswerte Sensortechnik reicht nicht aus, damit ein Computergegner eine angemessene Konkurrenz für einen menschlichen Spieler wird. Wer ein bezahlbares Spielzeug sucht, muss zwangsläufig Kompromisse eingehen - entweder in Form einer Rennbahn wie bei Anki Overdrive oder in Form kuschelbedürftiger Computergegner wie bei REV.

 Der Kampf erinnert an einen schlechten Boxkampf
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Technikfreak 23. Nov 2015

warum sollte man sich mit weniger als der Realität begnügen :-) ist doch alles nur ein...

Kondratieff 13. Nov 2015

Vielen Dank für die Antwort! Ohne Rückmeldung, wer einen überhaupt getroffen hat, ist...


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