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Die beiden Fahrzeige des REV-Sets
Die beiden Fahrzeige des REV-Sets (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Kampf erinnert an einen schlechten Boxkampf

So präpariert, wagen wir uns in den ersten Kampf und wählen den Arena-Kampfmodus. Wir schalten das zweite Auto ein. Auch dieses wird sofort erkannt. Wir weisen ihm einen KI-Fahrer zu. Dabei haben wir nur wenig Auswahl, die meisten müssen erst noch freigespielt werden.

Kaum haben wir den Kampf gestartet, geht der Gegner auf uns los. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er klebt förmlich an uns, als wären in den Autos Magneten verbaut. Unsere Taktik besteht vor allem darin, Abstand zu gewinnen und unsere Front auszurichten - und dann darauf zu warten, dass der Gegner mit Vollgas auf uns zufährt. So haben wir den Gegner nach drei oder vier Minuten per Dauerfeuer abgeschossen.

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Ein echtes Rennfeeling wie bei Anki kommt dabei nicht auf. Eher erinnert es an einen Boxkampf, bei dem sich der Gegner immer wieder in die Arme des Angreifers wirft, um keine Treffer zu kassieren.

Stärkere Gegner sind nicht klüger

Etwas ernüchtert starten wir den Karrieremodus. Dabei treten wir gegen immer stärkere Gegner an - zumindest in der Theorie. Das Verhalten der künstlichen Intelligenz ändert sich allerdings nicht. Stärkere Gegner besitzen bessere Waffen und bessere Schilde. Aber auch sie kleben an uns. Mit zunehmender Erfahrung ändern wir allerdings trotzdem unsere Taktik: Wir bugsieren den Gegner nunmehr einfach in eine Zimmerecke. Solange wir dort nicht herausfahren, bleibt auch der Gegner brav darin und lässt sich mit überlegener Waffenpower abschießen.

Verantwortlich ist dafür vermutlich das einfache Erkennungssystem auf Basis von vier IR-Dioden und -Empfängern. Sie befinden sich an der Front, dem Heck und den beiden Seiten. Damit erkennt unser Computergegner zwar, wo sich unser Fahrzeug befindet, erhält aber keinerlei Entfernungsinformation. Taktische Fahrmanöver sind vom Computergegner so nicht umsetzbar.

  • Die beiden Autos stecken im REV-Set (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Autos erkennen sich über Infrarotsender und -empfänger an allen Seiten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Autos erkennen sich über Infrarotsender und -empfänger an allen Seiten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die App bietet sowohl einen freien Kampfmodus als auch einen Karrieremodus. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Bessere Waffen und Upgrades können erspielt werden. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Bessere Waffen und Upgrades können erspielt werden. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wer mit der Steuerung Schwierigkeiten hat, kann an der Empfindlichkeit drehen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Gesteuert wird die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung mit einem einzelnen virtuellen Joystick... (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • .. oder zwei. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Nachdem ein paar Schrauben gelöst wurde, lässt sich das Auto leicht auseinandernehmen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Platine ist es zwar gedrängt, aber die einzelnen Teile sind leicht zu identifizieren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Herzstück ist ein populärer Mikrocontroller mit integriertem Bluetooth-Sender. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bessere Waffen und Upgrades können erspielt werden. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)

Zuweilen hat dieses System einen, je nach Standpunkt, unterhaltsamen oder nervigen Effekt: Der Gegner scheint sich zeitweilig verstecken zu wollen. Gerät der Gegner an einen Ort, wo ihn die IR-Signale unseres Fahrzeugs nicht mehr erreichen, bewegt er sich nicht mehr. Bevorzugt passiert das hinter offenen Türen oder unter mit Stoff abgehängten Möbelstücken.

Bessere Waffen und Schilde nach kurzer Spielzeit

Nachdem wir einen Gegner im Karrieremodus geschlagen haben, können wir ihn auch im Arena-Modus auswählen, was uns aber kaum weiter motiviert. Außerdem erhalten wir nach unseren Siegen im Karrieremodus neue Waffen und bessere Schutzschilde. Wir können neben unserer Hauptwaffe so mit der Zeit auch drei weitere Sekundärwaffen oder Boosts aktivieren.

Am Ende besiegen wir so den stärksten Gegner in weniger als zwei Minuten. Die stärkeren Gegner besitzen - wie auch wir - Waffen, die in alle Richtungen schießen können, das aufwendige Zielen mit der Fahrzeugfront entfällt. Merkwürdigerweise benutzt der Gegner sie kaum, auch mit seiner normalen Waffe geht er sehr sparsam um. Für den ganzen Karrieremodus benötigen wir deshalb nur gut eine Stunde, inklusive Pause.

Partytauglicher Mehrspielermodus

Alle Verbesserungen an unserem Auto stehen auch im Kampf gegen einen menschlichen Spieler zur Verfügung. Der Kampf Spieler gegen Spieler funktioniert denkbar einfach. Der zweite Spieler verbindet sich über die App auf seinem Smartphone mit einem Auto, und sofort kann es losgehen. Wir müssen keine Wettkampfrunde starten, in die wir den Gegner erst einladen müssen. Das Infrarot-Waffen-Gewitter des gegnerischen Autos wertet unsere App sofort als Treffer an unserem Auto.

 Wowwee REV im Test: Boxkampf auf vier RädernBastelfreundliche Konstruktion 

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Technikfreak 23. Nov 2015

warum sollte man sich mit weniger als der Realität begnügen :-) ist doch alles nur ein...

Kondratieff 13. Nov 2015

Vielen Dank für die Antwort! Ohne Rückmeldung, wer einen überhaupt getroffen hat, ist...



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