World of Warcraft Shadowlands: SSD ist Minimum, Raytracing-Schatten halbieren Bildrate

100 GByte Speicherplatz sind inklusive der nächsten WoW-Erweiterung notwendig, eine Raytracing-Grafikkarte für realistische Schatten ist optional.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von World of Warcraft
Artwork von World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Seit Anfang der Woche sind die Raytracing-Schatten in der Beta der Shadowlands-Erweiterung von World of Warcraft verfügbar, wie Blizzard in einem Blog-Eintrag erläutert. Der Entwickler zeigt anhand mehrerer Beispiele, wie Raytracing die Anzahl der Schatten und deren Qualität erhöht.

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Technische Basis ist der D3D12-Renderer, den Blizzard im Juli 2018 in World of Warcraft integriert hatte. Die Implementierung nutzt DXR Tier 1.1, also DirectX Raytracing in einer fortgeschrittenen Version, wie sie nur von Grafikkarten mit Direct3D Feature Level 12_2 unterstützt wird. Derzeit fallen darunter einzig die Geforce RTX 2000 (Turing) von Nvidia.

Bisher war es laut Blizzard nicht möglich, mehr als einen Schatten zu rendern - etwa von einem Gebäude und von der Spielfigur; dazu zählen auch Schatten in Schatten. Vor allem aber wirken viele Szenen in World of Warcraft trotz ihrer eher simplen Darstellung nun deutlich realistischer, da weitaus mehr Objekte einen dynamischen Schatten werfen und diese weich auslaufen, je weiter sie von diesen entfernt sind.

  • WoW Shadowlands ohne Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands mit Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands ohne Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands mit Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands ohne Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands mit Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands ohne Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands mit Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands ohne Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
  • WoW Shadowlands mit Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)
WoW Shadowlands ohne Raytracing-Schatten (Bild: Blizzard)

So sorgt ein Lagerfeuer für einen Schatten eines Seils innerhalb einer Hütte, während gleichzeitig die Spielfigur ihren eigenen Schatten auf eine zum Trocknen aufgespannte Tierhaut wirft und kleine Querbalken des Gestells ebenfalls für Schatten sorgen. Zudem verringert Raytracing die Fehleranfälligkeit von Schatten, die es bei Shadowmaps oft bei der Eigenverschattung von Charakteren - etwa im Gesicht - gibt.

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Raytracing-Schatten gibt es in drei Stufen: Bei der Fair-Einstellung generieren nur globale Lichtquellen einen Schatten und das mit reduzierter Auflösung. Wird auf Good umgeschaltet, werden auch lokale Lichtquellen berücksichtigt. Erst mit der High-Option wird die volle Auflösung angewendet, was dann allerdings verglichen zu den regulären Shadowmaps die Bildrate vielerorts halbiert.

Ungeachtet von Raytracing nennt Blizzard für Shadowlands höhere Systemanforderungen als bisher. CPU-seitig wird nun ein Core i7-6700K statt eines Core i7-4770K empfohlen, als Grafikkarte eine Geforce GTX 1080 oder eine Radeon RX Vega 64 anstelle einer Geforce GTX 960 oder Radeon R9 280. Zudem ist minimal eine SSD statt einer Festplatte erforderlich, vermutlich um die Ladezeiten zu reduzieren und das Streaming zu verbessern. WoW samt Shadowlands erfordert 100 GByte, zuvor reichten 70 GByte aus.

Nachtrag vom 3. September 2020, 12:40 Uhr

Blizzard die minimalen Systemanforderungen angepasst: Eine Festplatte soll nun doch reichen, damit könne sich aber das "Spielerlebnis ändern", wenn die Leistungsfähigkeit zu gering ausfällt.

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LH 03. Sep 2020

Alle aktuell relevanten Engine werden aber eben durchaus im großen Umfang entwickelt und...

FreiGeistler 03. Sep 2020

Vor allem mit der... alten Optik. Und Raytracing - Super, wenn die Schatten nicht so...

quineloe 31. Aug 2020

Ja, das wollte ich damit zum Ausdruck bringen. RT kann nichts dafür, wenn das Spiel...

LH 31. Aug 2020

Es war durchaus spielbar, ich hatte das letzte Addon zum Start bei Freunden auf einem...



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