World of Warcraft: Erweiterung Legion mit Level 110 und neuer Heldenklasse

Blizzard hat auf der Gamescom 2015 die sechste Erweiterung für World of Warcraft veröffentlicht. Sie trägt den Titel Legion(öffnet im neuen Fenster) – was wohl damit zu tun hat, dass sich die Handlung um die Rückkehr der Brennenden Legion dreht. Neben der Anhebung des maximal erreichbaren Levels auf 110 gibt es eine neue Heldenklasse: den Dämonenjäger. Dieser ist Nahkämpfer mit übernatürlicher Mobilität. Er (oder sie) kann in Sekundenbruchteilen zu Gegnern aufschließen oder schnell Gefahren ausweichen.
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Um ihre Jagdfähigkeiten zu verbessern, opfern Dämonenjäger ihr Augenlicht und erhalten stattdessen eine übernatürliche Art der Wahrnehmung: die Geistersicht. Mit deren Hilfe sollen sie sogar Ziele erkennen können, die für normal Sterbliche unsichtbar sind. Dämonenjäger können sich für die Spezialisierung Verwüstung (Schaden) oder Rachsucht (Tank) entscheiden und Dämonenformen annehmen.
In Legion soll jeder Champion ein eigenes Artefakt erhalten, was eine klassenspezifische, beliebig anpassbare und im Level steigerbare Waffe meint. Diese wird parallel zum Besitzer immer mächtiger, was es Spielern ermöglicht, ihr Artefakt mit zusätzlichen Fähigkeiten und Verbesserungen auszustatten und auch das Aussehen individuell anzupassen.

Natürlich gibt es auch zusätzliche Gebiete. Der Kontinent in Legion heißt Die Verheerten Inseln und ist die Heimat einer alten Nachtelfenzivilisation. Neben sonnigen Strandgebieten gibt es auch herbstlich anmutende Wälder. Dazu kommen weitere Neuerungen wie Ordenshallen, in denen man andere Spieler der gleichen Klasse treffen und gemeinsam klassenspezifische Quests absolvieren kann.
Einen Erscheinungstermin für Legion hat Blizzard noch nicht genannt. Das Entwicklerstudio dürfte allerdings selbst das größte Interesse daran haben, die Erweiterung schnell zu veröffentlichen: Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die Mitgliederzahl von World of Warcraft weltweit auf 5,6 Millionen Abonnenten (Stand Juni 2015) gefallen sei – und Add-ons konnten in den vergangenen Jahren immer viele ehemalige Spieler reaktiveren.



