Abo
  • Services:

World of Warcraft: Bossland stellt Honorbuddy und andere Bots ein

Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten hat sich Blizzard gegen das kleine Zwickauer Unternehmen Bossland GmbH durchgesetzt: Der Verkauf des Farming-Bots Honorbuddy für World of Warcraft ist eingestellt. Bossland beklagt sich, dass Blizzard bei WoW-Spielern den Rechner scannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Honorbuddy für World of Warcraft steht unmittelbar vor dem Aus.
Der Honorbuddy für World of Warcraft steht unmittelbar vor dem Aus. (Bild: Blizzard)

Das aus Zwickau stammende Unternehmen Bossland GmbH hat den Verkauf seines Farming-Bots Honorbuddy, sein wohl wichtigstes Produkt für World of Warcraft, eingestellt. Ebenfalls "Game Over" heißt es zeitgleich für Lazymon (Emulator für Pokémon Go), Buddywing (Bot für Star Wars: The Old Republic) und Heathbuddy (Bot für Hearthstone), so der Hersteller in seinem offiziellen Forum. Der Betrieb der Software soll für Besitzer einer Lizenz nur noch bis Ende 2017 möglich sein. Blizzard hat sich in der Sache bislang nicht öffentlich geäußert.

Stellenmarkt
  1. GRAMMER AG, Kümmersbruck bei Amberg
  2. FC Basel 1893 AG, Basel (Schweiz)

Hintergrund der Entscheidung ist offenbar, dass Blizzard seit Jahren rechtlich gegen Bossland vorgeht. Die Firma aus Zwickau schreibt nun, dass die jüngsten Erfolge von Blizzard nur möglich gewesen seien, weil das Unternehmen systematisch bei Spielern von World of Warcraft den Rechner nach laufenden Applikationen scannt, und in einigen Fällen auch die Titel von Anwendungsfenstern übermittelt - selbst dann, wenn World of Warcraft nur im Hintergrund laufe.

Einige seiner Programme will Bossland weiter anbieten. So soll über den Rebornbuddy (Final Fantasy 14) und den Pokéfarmer erst später entschieden werden. Unter anderem den Demonbuddy (Diablo 3) und Exilebuddy (Path of Exile) sollen unbeschränkt weiter angeboten werden.

Seit 2011 gibt es zwischen Blizzard und Bossland einen Rechtsstreit nach dem anderen. Die Klagen wurden meist in Deutschland eingereicht und haben teilweise auf höchsten Instanzen stattgefunden. Einige der Prozesse hat Bossland gewonnen, im April 2017 wurde es aber vor einem Gericht in den USA zur Zahlung von 8,6 Millionen US-Dollar an Blizzard verurteilt.

In der Community sind die Produkte von Bossland immer umstritten gewesen. Ein Stück weit hat sich das kleine Unternehmen mit seinem vehementen Kampf gegen den vielfach größeren und vor allem finanzstärkeren Widersacher Blizzard aber auch Respekt erworben.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  4. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Cystasy 17. Nov 2017

Das Ding ist ja, das diese Interaktion aber ab einem gewissen Punkt Chaotisch ist. Wenn...

Cystasy 16. Nov 2017

Meiner Meinung nach ist aber auch Blizzard zum großen Teil Schuld daran das der Großteil...

Cystasy 16. Nov 2017

1) Ich habe nichts dagegen wenn jemand Bots reported / Blizzard sagt "Hey, das isn...

Hotohori 15. Nov 2017

Das ist eben das Problem, es gibt kaum rechtliche Ansatzpunkte wofür man Bossland...

Hotohori 15. Nov 2017

Eben, wie ich an anderer Stelle schon sagte, Cheater lernen es nicht (Stichwort Kinder...


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Shadow of the Tomb Raider

Wir tauchen mit Lara in der Apokalypse ab und verfassen unser Fazit.

Fazit zu Shadow of the Tomb Raider Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /