World of Warcraft: Blizzard entschuldigt sich für misslungenen Midnight-Patch
Der Start von Patch 12.0.5 für World of Warcraft wird von massiven technischen Problemen überschattet. In einer offiziellen Stellungnahme hat Entwickler Blizzard Entertainment eingeräumt, dass das Update nicht den eigenen Ansprüchen entspreche und bei den Spielern verständlicherweise für Frust sorge.
"Der Start von Patch 12.0.5 entsprach nicht unseren Standards", schreiben die Entwickler im Forum(öffnet im neuen Fenster). Sie wüssten, dass dies die Spielzeit vieler Nutzer "gestört" und "berechtigte Frustration" ausgelöst habe. Seit Veröffentlichung arbeite das Team "rund um die Uhr", um zentrale Probleme zu beheben und die Server zu stabilisieren.
Betroffen sind unter anderem Belohnungssysteme, Klassenmechaniken sowie Teile der Benutzeroberfläche. Auch viele ältere Inhalte sollen durch Fehler beeinträchtigt worden sein.
Patch 12.0.5 ist das erste größere Update für die Erweiterung Midnight; das Add-on bringt neue Aktivitäten und Fortschrittssysteme ins Spiel bringen. Dazu zählen neue Events und angepasste Belohnungsstrukturen – Inhalte, die aktuell jedoch von technischen Schwierigkeiten überlagert werden.
World of Warcraft: Story zu blass?
Blizzard kündigte an, aus dem missglückten Start Konsequenzen ziehen zu wollen. Künftig wolle das Unternehmen "offener, früher und häufiger kommunizieren", insbesondere bei bekannten Problemen und geplanten Fixes. Zudem solle aus den Erfahrungen gelernt werden, "damit sich so etwas nicht wiederholt".
Zum Abschluss betonte das Studio: "Wir kümmern uns sehr um dieses Spiel … wir werden es besser machen." In der Community überwiegt dennoch weiterhin Kritik.
Einige Spieler sind sogar der Auffassung, dass World of Warcraft seit der Veröffentlichung vor rund 20 Jahren noch nie in einem derart schlechten Zustand gewesen sei.
Auch mit den aktuellen Entwicklungen bei der Handlung sind große Teile der Community nicht zufrieden. Die Handlung sei wenig fokussiert und tonal uneinheitlich, zentrale Figuren wirkten bislang blass. Vor allem die Inszenierung der Bedrohung wird als zu abstrakt bemängelt.