World of Warcraft: Battle for Azeroth braucht 64 Bit und DX11

Die kommende WoW-Erweiterung Battle for Azeroth benötigt zwingend ein 64-Bit-Betriebssystem und eine Direct3D-11- oder Metal-fähige Grafikkarte. Künftig könnten die CPU-Anforderungen gerade in großen Raids sinken, denn die aktuelle Alpha weist auf eine Direct3D-12-Unterstützung im Addon hin.

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Szene aus Battle for Azeroth
Szene aus Battle for Azeroth (Bild: Blizzard)

Blizzard hat die minimalen und die empfohlenen Systemanforderungen für Battle for Azeroth veröffentlicht, die nächste Erweiterung für World of Warcraft. Wie bei früheren Addons auch, hat das Entwicklerstudio die Engine des MMOs überarbeitet, weshalb die Hardware etwas leistungsfähiger und das Betriebssystem moderner sein muss. Im Falle von Battle for Azeroth ist beides aber relativ betrachtet keine echte Neuerung, da jeder halbwegs aktuelle Rechner ausreicht.

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Die Erweiterung erfordert erstmals ein 64-Bit-Betriebssystem, genauer OS X 10.11, Windows 7 oder neuer. Den bisherigen 32-Bit-Client gibt es damit offensichtlich nicht mehr, wozu auch mindestens 4 GByte Arbeitsspeicher passen. Blizzard hatte die 64-Bit-Version mit dem Cataclysm-Addon (Patch 4.1 von 2011) eingeführt, seitdem konnten Spieler beide Clients verwenden. Der Vorteil von 64 Bit statt 32 Bit ist die Möglichkeit, mehr RAM zu adressieren, was die Leistung steigern kann.

Neuerdings muss die verwendete Grafikkarte das Shader Modell 5 unterstützen, also DirectD3 11 unter Windows oder Metal unter OS X beherrschen. Entsprechende Pixelbeschleuniger gibt es seit bald zehn Jahren - die Radeon HD 5870 wurde 2009 und die Geforce GTX 480 2010 veröffentlicht. Laut Blizzard reichen eine Geforce GTX 560, eine Radeon HD 7850 oder gar eine Intel HD Graphics 530, sofern sie in einem 45-Watt-Prozessor steckt. Neben einer solchen Grafikkarte soll mindestens ein Core i5-760 oder ähnlich verbaut sein, also ein Quadcore-Chip wie etwa der Phenom II X4 955.

WoW könnte künftig DirectX 12 unterstützen

In der Alpha Build 25902 von Battle for Azeroth findet sich überdies ein Hinweis auf Direct3D 12, die Grafikschnittstelle könnte unter Windows 10 also unterstützt werden. Bisher gibt es neben D3D11 noch D3D9 für alte Systeme, wobei Direct3D 11 wie der 64-Bit-Client mit der Cataclysm-Erweiterung (Patch 4.3.2 von 2012) eingeführt wurde. Mit D3D12 könnte die CPU-Auslastung verbessert werden, was in großen Raids mit vielen Spielern nützlich sein dürfte.

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Die WoW-Erweiterung Battle for Azeroth ist seit kurzem vorbestellbar, das Addon erscheint offenbar im Spätsommer 2018.

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Aslo 02. Feb 2018

Addon ist in beiden Fällen der richtige Begriff. Es wird "on" die Software was ge-"add"et ^^

Thaodan 01. Feb 2018

Das mit den Anti Cheat Maßnahmen halte ich für falsch, dann wäre schon viel früher was...

Thaodan 01. Feb 2018

Habe nur Legion getestet.

Fluegeltuer 01. Feb 2018

Die Grafik von WoW altert dank dem Comic-Stil echt gut, und Legion war grafisch schon...



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