World of Warcraft: Activision Blizzard mit Emotionen und kühlen Zahlen

Die Community von World of Warcraft ist nicht mehr so richtig bei der Sache? Von wegen: Mit einem Kurzfilm heizt Blizzard den Konflikt zwischen Allianz und Horde neu an. Fast gleichzeitig hat das Unternehmen neue Geschäftszahlen veröffentlicht und zwei weitere Teams für Overwatch präsentiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von World of Warcraft
Artwork von World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Ein Kurzfilm sorgt derzeit in der Community von World of Warcraft für Diskussionen. Es geht um ein Video, das in der deutschen Version den Titel Kriegsbringer Sylvanas trägt. Es beschäftigt sich mit einer Figur aus dem MMORPG, nämlich mit Sylvanas Windläufer, die darin als Kriegshäuptling der Horde die Heimat der gegnerischen Nachtelfen abfackelt. Blizzard wollte mit dem Video vermutlich schlicht wieder mehr Konfliktstoff in die Community bringen und den Streit zwischen Spielern der Horde und der Allianz neu emotionalisieren - schließlich erscheint am 14. August das mittlerweile siebte Add-on für World of Warcraft.

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Stattdessen haben sich nun etwa in Foren auf Reddit viele Vertreter von beiden Seiten gegen die Entwickler gewandt. Spieler beschweren sich über das allzu schlichte Storytelling und darüber, dass Sylvanas aus banalen Gründen zum (virtuellen) Genozid bereit ist. Das geht offenbar auch langjährigen Fans zu weit. Neben Kritik und auffällig vielen negativen Bewertungen des Videos gab es im sozialen Netz auch persönliche Angriffe auf die Entwickler, die für den Film tatsächlich oder vermeintlich verantwortlich zeichnen.

Neue Geschäftszahlen zeigen, dass Blizzard es durchaus nötig hat, sich intensiv um die Community zu kümmern. In den Monaten April bis Juni 2018 hatte das Unternehmen rund 352 Millionen aktive Nutzer (Monthly Active Users, MAU) - spürbar weniger als die 374 Millionen MAU im Quartal davor. Und das trotz der vielen Aktivitäten rund um World of Warcraft und die Overwatch League.

Die E-Sport-Liga verzeichnet übrigens zwei neue Teams: Eines hat seine Basis in der US-Stadt Atlanta, Eigentümer ist ein Unternehmen namens Cox Enterprises, das sein Geld vor allem mit Tageszeitungen und regionalen TV-Sendern verdient. Das andere hat seine Heimat in der chinesischen Stadt Guangzhou, es gehört einem Medien- und Finanzkonzern namens Nenking Group.

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Firmen müssen für Teams in der Liga im Normalfall zwischen 20 und 60 Millionen US-Dollar bezahlen - wie viel es in den konkreten Fällen war, ist nicht bekannt. Blizzard hatte kürzlich angekündigt, dass in den nächsten Monaten auch ein Team aus Deutschland an den Start gehen soll, vermutlich mit dem offiziellen Standort Berlin. Es wäre wünschenswert, wenn es neuen Schwung ins Ligageschäft bringen würde, nachdem das Finale der ersten Saison Ende Juli allzu vorhersehbar von dem Team London Spitfire gewonnen wurde - das allerdings einem Technologieunternehmen namens Cloud9 aus Los Angeles gehört, und in dem ausschließlich Profis aus Südkorea kämpfen.

Das Geschäft des Konzerns Activision Blizzard lief zwischen April und Juni 2018 stärker als von Analysten erwartet. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz auf 1,641 Milliarden US-Dollar steigern - im Vorjahreszeitraum waren es 1.631 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn stieg von 243 Millionen US-dollar im 2017er-Quartal auf nun 402 Millionen US-Dollar.

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Des-Asteres 06. Aug 2018

Wie ich finde, werden hier Sylvanas Beweggründe nochmal gut zusammengefasst. https://www...

Kastenbrot 04. Aug 2018

Das sogenannte Phasing ist seit Wotlk in WoW vertreten. 0x47C SMSG_SET_PHASE_SHIFT Es...

medium_quelle 03. Aug 2018

Ich selbst hoffe ja, dass wir am Ende von BfA Jainas Kopf in OG aufspießen dürfen.

Niaxa 03. Aug 2018

Hast mich nicht verstanden sry. Ich rede von der Community. Diese muss natürlich vorher...



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