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World-Labs-Übernahme: AMD lässt sich KI-Start-up 8,2 Milliarden US-Dollar kosten

AMD kauft wieder einmal bei KI zu, um bei Robotik zu Nvidia aufzuholen. Hinter dem Start-up World Labs steckt eine bekannte Wissenschaftlerin.
/ Johannes Hiltscher
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Die Logos von AMD und World Labs (Bild: AMD)
Die Logos von AMD und World Labs Bild: AMD

Nvidia hat es vorgemacht (g+), AMD will auf dem gleichen Weg zum Erfolg: Ein leistungsfähiges Ökosystem an Software und KI-Modellen ist für den Erfolg der eigenen Hardware mindestens so wichtig wie deren Leistung. Um hier aufzuschließen, will AMD wieder einmal zukaufen. Der Übernahmekandidat ist dieses Mal World Labs(öffnet im neuen Fenster).

World Labs(öffnet im neuen Fenster) entwickelt sogenannte Weltmodelle; das sind anhand einer textuellen Beschreibung erzeugte 3D-Simulationen, in denen KI die Interaktion mit einer realen Umgebung lernen soll. Das gilt insbesondere für das Training von Modellen für Roboter als aktuell vielversprechendster Ansatz. Nvidia hatte hier mit Omniverse und Isaac Sim bereits früh eine Software-Plattform geschaffen.

Hinter dem 2024 gegründeten World Labs steht Fei-Fei Li(öffnet im neuen Fenster), die teils auch als "Patin der KI" bezeichnet wird. Die ehemalige Stanford-Wissenschaftlerin wurde unter anderem durch den von ihr initiierten Trainingsdatensatz Imagenet bekannt. Li soll bei AMD die wissenschaftliche Leitung übernehmen und als Executive Vice President direkt an CEO Lisa Su berichten.

AMD erhofft sich durch die Übernahme zudem zusätzliche Expertise, um die künftige Entwicklung von KI-Modellen besser einschätzen und gestalten zu können.

Teuerste Übernahme seit Langem

Die Bedeutung, die AMD World Labs zumisst, spiegelt sich im Kaufpreis: 8,2 Milliarden US-Dollar will sich der Konzern die Übernahme kosten lassen. Damit ist World Labs der mit Abstand teuerste Zukauf in der jüngeren Vergangenheit. Bezahlt werden soll in Aktien. Sofern die Regulierungsbehörden zustimmen, soll die Übernahme noch 2026 abgeschlossen werden.

AMD hatte, wie auch Nvidia, zuvor bereits in World Labs investiert. Bereits vier Monate nach Gründung(öffnet im neuen Fenster) hatte das Start-up eine Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar erreicht.

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