Workstations: Dell, HP und Lenovo setzen auf Thunderbolt 2

Thunderbolt 2 wird zunehmend von Windows-PC-Herstellern eingesetzt: Wie Intel bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , wird die eigene Kommunikationstechnik nun auch für diverse Neuauflagen von Workstations eingesetzt.
Dell und Lenovo sollen in Zukunft Thunderbolt-2-Karten als Option anbieten. Dell will die neue Precision-Serie(öffnet im neuen Fenster) der Workstations auf Wunsch mit Thunderbolt ausstatten. Die neuen Workstations befinden sich zwar schon in der Auslieferung, doch die Option für die zweite Generation ist online noch wählbar. Für Lenovos Workstation der P-Serie ist das konkret geplant. Lenovo setzt schon länger in seinem Workstation-Notebook W540(öffnet im neuen Fenster) auf Thunderbolt. Allerdings noch auf die erste Generation der Schnittstelle, die nur 10 GBit/s beherrscht. Thunderbolt 2 erreicht 20 GBit/s.
Auch HP wird Thunderbolt 2 verwenden. Die Z-Workstations älterer Bauart nutzen schon lange Thunderbolt. Intel verspricht eine Verfügbarkeit in den Kategorien All-in-One, Workstations und mobilen Workstations.
Thunderbolt ermöglicht 10-Gigabit-Ethernet (für Geschwindigkeit) oder auch Fibrechannel-Verbindungen (für geringe Latenz) . In Tower-Rechnern bietet es sich allerdings eher an, direkt 10GbE- oder FC-Karten zu installieren. Zudem können besonders schnelle Datenträger angebunden werden. Außerdem sollen Thunderbolt-Netzwerke wichtiger werden .
Zwar ist ein Thunderbolt-Netzerk mit 20 GBit/s sowohl auf Kupfer als auch auf Glasfaser-Medien stark in der Reichweite begrenzt, doch im Vergleich zu einer 10-GbE-Umgebung sollte per Daisy-Chaining das Vernetzen mehrerer Rechner deutlich günstiger sein.



