Workstation-Grafikkarte: Die Quadro GV100 hat 32 GByte HBM2

Für Raytracing auf der Workstation: Die Quadro GV100 hat mehr als doppelt so viel Videospeicher wie eine Titan V und beschleunigt dank ihrer Tensor Cores eine Rauschunterdrückung in Echtzeit.

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Quadro GV100
Quadro GV100 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz GTC 2018 die Quadro GV100 vorgestellt, eine für Workstations gedachte Grafikkarte. Der namensgebende GV100-Chip wurde bisher nur für die beiden Tesla V100 für Rechenzentren und für die Prosumer-Grafikkarte Titan V eingesetzt. Gerade verglichen mit Letzterer hat die Quadro GV100 den Vorteil des mehr als doppelt so großen Videospeichers, da Nvidia gleich 32 GByte HBM2 verbaut.

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Die Titan V nutzt drei 4Hi-Stapel für insgesamt 12 GByte mit 1,7 GBit/s an einem 3.072-Bit-Interface, bei der Quadro GV100 sind es vier 8-Hi-Stacks mit 2,1 GBit/s an einem 4.096-Bit-Interface. Die größere Speichermenge hilft, größere Modelle lokal vorzuhalten oder mehr Daten für etwa Raytracing schneller zu berechnen. Die Workstation-Grafikkarte unterstützt Nvidias RTX und das Optix-Modul. Bei diesem wird per Monte-Carlo-Algorithmus das Bild entrauscht, da nur sehr wenige Strahlen pro Pixel (Unterabtastung) verwendet werden. Mit 720p-Auflösung schafft das eine Quadro GV100 mit über 30 fps.

Für die Workstation-Grafikkarte verwendet Nvidia erneut keinen Vollausbau des GV100-Chips, sondern aktiviert nur 5.120 der vorhandenen 5.376 Shader-Einheiten. Der Hersteller beziffert die theoretische Rechenleistung bei einfacher Genauigkeit (FP32) auf 14,8 Teraflops. Das entspricht etwa 1,45 GHz Boost-Takt innerhalb der 250 Watt TDP. Nvidia verbaut daher einen 6-Pol- und einen 8-Pol-Stromanschluss. Die Quadro GV100 hat vier Displayport 1.4, die alle 4.096 x 2.160 Pixel bei 120 Hz unterstützen.

Per NV Link 2.0 können Nutzer zwei der Karten zusammenschalten und im Tandem rechnen lassen. Die Quadro GV100 kostet 8.700 Euro (9.000 US-Dollar) und soll in den nächsten Tagen verfügbar sein. Hersteller wie Dell und Fujitsu und HP setzen sie optional in ihren jeweiligen Workstations ein.

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Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Nvidia an der GTC 2018 im kalifornischen San Jose teilgenommen. Die Reisekosten wurden zur Gänze von Nvidia übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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Tom01 28. Mär 2018

Da bekommst du im Moment 8 GigaByte GeForce GTX 1080 Ti Aorus 11G für.

DASPRiD 28. Mär 2018

Das kann halt passieren, wenn Titel hauptsächlich für Konsolen entwickelt werden. Das...

Kondom 28. Mär 2018

https://i.imgur.com/iYVnNvT.jpg



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