Abo
  • Services:

Einfach Fernsehen und Fazit

Damit Kodi den TV-Bereich nun auch in seinen Menüs anzeigt, muss dieser noch in den Optionen unter Einstellungen im Bereich Live TV unter Allgemein aktiviert werden. Anschließend erscheint im Kodi-Hauptmenü neben Bilder, Videos oder Filme ein Eintrag mit TV. Über diesen kann nun der Fernsehbereich des Mediacenters erreicht werden, die Auswahl der Sender entspricht der ausgewählten M3U-Playlist.

  • Aus der Weboberfläche des Fritz-WLAN-Repeater DVB-C kann die Senderliste als M3U-Playlist heruntergeladen werden.
  • Die heruntergeladenen M3U-Playlisten müssen von Hand auf das Kodi-System übertragen werden.
  • Einbinden des Storage-Ordners oder alternativ der Ordner mit den M3U-Dateien als Datenquelle
  • Kodi liest aus den Playlisten die zur Verfügung stehenden Sender aus und zeigt diese nach dem Laden an.
  • Das Mediacenter spielt das vom DVB-C-Repeater gestreamte Fernsehbild wie ein lokal gespeichertes Video ab.
  • Über das Kontextmenü werden die M3U-Playlisten zu den Kodi-Favoriten hinzugefügt.
  • Die Favoriten lassen sich vom Homescreen aus über das Stern-Icon links unten in der Ecke des Bildschirms erreichen.
  • Mit dem PVR IPTV Simple Client integriert Kodi TV-Streams wie die des DVB-C-Repeaters nahtlos in das System.
  • Der PVR IPTV Simple Client erfordert eine schwierige Wahl: wenige Sender in HD oder alle Sender in SD.
  • In der Senderübersicht zeigt das PVR-IPTV-Addon den aktuellen Sender erst einmal nur als Vorschau an.
  • Im Vollbildmodus kann mit den Pfeiltasten durch die Sender gezappt werden oder eine überlagerte Senderliste aufgerufen werden.
  • Der PVR IPTV Simple Client zeigt nicht nur das Fernsehbild an, sondern lädt auch den Videotext des aktuellen Senders.
Das Mediacenter spielt das vom DVB-C-Repeater gestreamte Fernsehbild wie ein lokal gespeichertes Video ab.
Stellenmarkt
  1. yourfirm GmbH, München
  2. BVG Berliner Verkehrsbetriebe, Berlin

Ein Mausklick auf einen der Sender öffnet diesen im Player-Bereich. Ein weiterer Klick vergrößert das Fernsehbild auf die gesamte Bildschirmdiagonale. Nach Aufruf der Bedienelemente kann der Nutzer mit den Icons hoch und runter durch die Kanäle schalten. Das stilisierte Rechner-Icon zeigt die Kanalliste an und das Txt-Icon öffnet den Videotext des Senders.

Fazit

Mit dem Fritz-WLAN-Repeater DVB-C hat AVM ein einfach zu bedienendes System auf den Markt gebracht, das mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets und auch den Computer zu Fernsehern macht. Im Unterschied zu klassischen TV-Lösungen für den Rechner muss keine zusätzliche Hardware am oder im Gerät angebracht werden, sondern der Nutzer muss nur die entsprechenden Apps (oder auf einem Rechner den VLC-Mediaplayer) installieren.

Die Lösung funktioniert somit auf so gut wie jedem Betriebssystem ohne Einschränkungen. Allerdings konzentriert sich AVM bisher nur auf DVB-C, eine Lösung für digitales Satellitenfernsehen (DVB-S) oder DVB-T gibt es nicht. Da der DVB-C-Repeater keinen Steckplatz für ein Ci+-Modul besitzt, gibt es zudem nur die öffentlich-rechtlichen Sender in HD-Qualität, nicht aber die Privaten.

Die Integration in das Kodi-Mediacenter erlaubt es, in Räumen fernzusehen, in denen zwar ein Netzwerk oder WLAN, aber kein TV-Anschluss vorhanden ist. Dazu genügt ein samt Zubehör gerade einmal 50 Euro teurer Raspberry Pi Model B der ersten Generation, wenngleich ein Raspberry Pi 2 mit seinem Quad-Core-Prozessor eine flüssigere Bedienung des Systems erlaubt. Mit Kodi verhält sich der Fritz-WLAN-Repeater DVB-C wie ein klassischer Fernseher, allerdings bleibt durchaus Spielraum für Verbesserungen.

Mit dem PVR IPTV Simple Client gelingt die Integration sehr sauber. Allerdings muss sich der Nutzer bei dieser Lösung festlegen: Entweder er bindet alle Sender in SD-Qualität ein oder nur die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender in HD-Qualität. Hier wäre es praktisch, wenn AVM noch eine Lösung finden könnte, eine kombinierte Wiedergabeliste zu generieren. Für eine höhere Flexibilität sollten daher am besten einfach nur die M3U-Playlisten über die Favoriten eingebunden werden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 04/15 des Magazins Linux User, das seit September 2014 wie Golem.de zum Verlag Computec Media gehört. Der Schwerpunkt des Heftes liegt bei TV und Streaming und beschreibt unter anderem die Integration des Fritz-WLAN-Repeater DVB-C in Kodi oder wie eine Fernbedienung für PCs selbst entworfen werden kann.

 TV-Playlisten in die Favoriten
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 915€ + Versand

wolle_sat_ip 21. Sep 2015

@Cassiel: in einem anderen Forum steht in deiner Signatur D34010WYK, also hast Du wohl...

Niaxa 20. Apr 2015

Ich weis nur das Kabel BW, Kabel DE hier keine Probleme haben. Vom Rest hört man nicht so...

nomnomnom 19. Apr 2015

Das liegt aber nicht an SD/HD sonder an Aanalog/Digital. Höhere umschalteten sind erst...

blau34 18. Apr 2015

Klar geht das, schau mal hier http://www.digital-devices.eu/shop/de/professional-serie...

ohinrichs 18. Apr 2015

Geht auch 'Mit T-Entertain und OHNE Fritzbox'. ;)


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40: Es kann nur eines geben
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40
Es kann nur eines geben

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Portégé X20W-D-145 Toshiba stellt alte Hardware im flexiblen Chassis vor
  2. Tecra X40-E-10W Toshibas 14-Zoll-Thinkpad-Pendant kommt mit LTE
  3. Dell, HP, Lenovo AMDs Ryzen Pro Mobile landet in allen Business-Notebooks

    •  /