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Routinen bringen die Lösung

Erst kürzlich hat Amazon Routinen für Alexa freigeschaltet. Routinen dienen dazu, mehrere Alexa-Aufgaben zusammenzufassen und mit einem einzigen Zuruf zu aktivieren. So kann etwa festgelegt werden, dass mit einem Morgengruß eine Lampe angeht, eine Steckdose geschaltet wird, an der die vorbereitete Kaffeemaschine hängt, und erst der aktuelle Wetterbericht und danach die Nachrichten aus aller Welt angesagt werden. Etwas Vergleichbares zu diesen Routinen gibt es für Google Assistant bislang nicht, soll aber irgendwann kommen.

Routinen legen die Einschalthelligkeit fest

Mit Hilfe von Routinen kann das Lampenproblem gelöst werden. Dazu sollten für jede einzelne Lampe jeweils zwei Routinen angelegt werden. Die erste Routine für die Wohnzimmerlampe legt fest, dass die Lampe eingeschaltet und dabei die Helligkeit auf den gewünschten Prozentwert gesetzt wird. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass der Name für die Routine nicht die gleiche Bezeichnung wie die Lampe selbst trägt. Ansonsten weiß Alexa nicht, was zu tun ist. Die Routine könnte zum Beispiel "Wohnzimmer an" heißen.

  • In der Alexa-App lassen sich Routinen anlegen. (Screenshot: Golem.de/Amazon)
  • Für die Lampe Büro wird eine neue Routine namens "Büro an" angelegt. (Screenshot: Golem.de/Amazon)
  • Die Routine "Büro an" schaltet die Hue-Lampe mit einer Helligkeit von 100 Prozent an. (Screenshot: Golem.de/Amazon)
  • Die zweite Routine "Büro aus" sorgt dafür, dass die Lampe wieder ausgeschaltet wird. (Screenshot: Golem.de/Amazon)
  • Die Routine "Büro aus" schaltet die Hue-Lampe ab. (Screenshot: Golem.de/Amazon)
Für die Lampe Büro wird eine neue Routine namens "Büro an" angelegt. (Screenshot: Golem.de/Amazon)

Wer sich nicht daran stört, beim Einschalten einen anderen Lampennamen zu rufen als beim Ausschalten, kann sich mit nur einer Routine begnügen. Wir konnten uns daran nicht gewöhnen und fanden es praktischer, eine zweite Routine zu haben, die die besagte Lampe wieder ausschaltet. Hier wählten wir "Wohnzimmer aus" als Routinebezeichnung.

Wichtig ist, den Namen der Routine ganz genau anzusagen. Eine leichte Abweichung gleicht Alexa nicht aus. Wer also "Wohnzimmer abschalten" zu Alexa sagt, wird damit keinen Erfolg haben, um die Wohnzimmerlampe ausgeschaltet zu bekommen, wenn die Routine "Wohnzimmer aus" heißt.

Seit einiger Zeit gibt es auch eine neue Smart-Home-Steuersektion in der Alexa-App, mit der sich die Lampen bedienen lassen. Eine vollständige Steuerung der Lampeneigenschaften ist mit der Alexa-App derzeit aber nicht möglich. Das wirkt sich auch auf die Routinen aus. So kann weder die Farbe noch der Weißton in der App bestimmt werden. Wer also öfter die Farben oder den Weißton seiner Lampe wechselt, kann das nicht über die Routinen erledigen und Probleme mit der zu geringen Helligkeit abfangen.

Ikea Trådfri nicht betroffen

Die geschilderten Probleme traten bei uns nur mit den Hue-Lampen von Philips auf. Wir haben auch mit den Ikea-Lampen der Trådfri-Reihe versucht, das Problem nachzustellen. Aber hier behielten die Lampen immer die Helligkeit, die beim Ausschalten der Lampe gewählt wurde.

 Workshop: Alexa kann Helligkeitsprobleme mit Hue-Lampen umgehen
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nuffy 01. Dez 2017

Entschuldige bitte, ich will Dir nicht zu nahe treten, aber Du scheinst irgendwie...

Anonymer Nutzer 30. Nov 2017

Danke für den Tipp!

Dedl 30. Nov 2017

Hast du eine Möglichkeit gefunden die Sonoff Schaltkomponenten ohne die eWeLink App ans...

Eheran 30. Nov 2017

Batteriebetrieben... Netzteil? Was?

Dedl 30. Nov 2017

Yep, genau so gehts bei mir auch, drei Worte, Alexa, Name, Prozentsatz. Reicht völlig.


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