Workplace: Facebook eröffnet ein neues Netzwerk

Zusätzlich zu Instagram, Whatsapp, Oculus Rift und natürlich Facebook selbst hat die Firma Facebook nun ein weiteres Produkt im Portfolio. Es heißt Workplace(öffnet im neuen Fenster) und ist ein soziales Netz, das sich an Unternehmenskunden richtet. Die Nutzerkonten sind vollständig von denen auf Facebook getrennt. Mitglied kann nur werden, wer bei einer registrierten Firma arbeitet – was Workplace an der Endung der beim Anmelden zuerst benötigten E-Mail-Adresse erkennt. Neben einer Browserversion gibt es auch Apps.
Facebook schreibt in seinem Blog, dass Workplace aus einer für die eigene, interne Kommunikation genutzten Spezialversion namens Facebook at Work heraus entstanden sei. Vor über einem Jahr habe man dann auch andere Firmen eingeladen, das Netz zu verwenden – nun steht es allen Unternehmen offen. Als Referenzkunden nennt Facebook unter anderem Danone, Starbucks und Booking.com.
Konkurrenz für Slack und Microsoft
Workplace bietet viele der Funktionen von Facebook, plus ein paar auf die Firmenkundschaft angepasste. So soll es einfacher sein, die Strukturen der Unternehmen abzubilden, dazu kommen Analysewerkzeuge. Die Mitgliedschaft ist für einen Testzeitraum von drei Monaten kostenlos, danach sind – abhängig von der Mitarbeiterzahl – Gebühren zwischen 1 und 3 US-Dollar im Monat fällig; Bildungseinrichtungen und Non-Profit-Organisationen müssen nichts zahlen.
Der Preis ist vor allem eine Kampfansage an das ähnliche, aber momentan noch deutlich teurere Unternehmen Slack, das ebenfalls die interne Firmenkommunikation organisiert. Auch Microsoft ist mit Produkten wie Skype Teams in dem Geschäftssegment aktiv.