Workhorse: Elektrolieferwagen soll Alternative zum Diesel sein

Der US-Hersteller Workhorse hat mit der Produktion seines Elektrolieferwagens NGEN-1000 begonnen. Der Lastwagen soll im städtischen Lieferverkehr dieselbetriebene Fahrzeuge ersetzen.

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Workhorse NGEN-1000
Workhorse NGEN-1000 (Bild: Workhorse)

Workhorse hat für seinen neuen Elektrolieferwagen NGEN-1000 eine Reichweite von 160 Kilometern angegeben. Das Fahrzeug wird ab sofort gebaut und soll eine Alternative zu Diesellastwagen sein.

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Das Eigengewicht des NGEN-1000 beträgt nach Herstellerangaben nur 1,8 Tonnen. Der Grund dafür soll ein besonderer Akku sein, wobei Workhorse keinerlei Angaben zur Kapazität macht.

Das Fahrzeug wird in vier Größen angeboten - bis zu maximal 28 Kubikmeter Laderaumvolumen. Es hat einen Allradantrieb und eine Transportkapazität von 2,7 Tonnen.

Im Februar 2018 unterzeichnete Workhorse eine Vereinbarung mit UPS, um 50 Elektrolastwagen mit einer Reichweite von jeweils 160 Kilometern für Tests in Los Angeles, Dallas und Atlanta zu bauen. Diese sollen 2019 ausgeliefert werden. Workhorse montiert die Akkupacks im eigenen Haus und bezieht seine Zellen von Panasonic.

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Der US-Hersteller Workhorse aus Ohio gehörte ursprünglich Navistar und baute Kleinbusse und Reisemobilchassis. 2015 wurde Workhorse von AMP Electric Vehicles gekauft.

Auch Daimler und andere Hersteller entwickeln elektrische Lieferwagen. Daimler will in den kommenden Jahren alle Lkw- und Bus-Modelle seines Sortiments auch in einer Elektrovariante verkaufen. Einen leichteren elektrischen Lkw namens Fuso eCanter übergab Daimler Ende 2017 an Pilotkunden in Berlin. Der vollelektrische Lkw aus Daimlers Serienproduktion soll vor allem für den Zustellverkehr in Innenstädten geeignet sein. Die Großserienproduktion soll 2019 beginnen. Die Reichweite des Akkus soll mehr als 100 Kilometer betragen.

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