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Immer eine Ebene höher ansetzen

Um eine Veränderung auf einer Ebene zu erreichen, müssen wir mindestens eine Stufe höher ansprechen. Um neues Verhalten zu lernen, müssen wir neue Fähigkeiten trainieren. Um neue Fähigkeiten trainieren zu können, brauchen wir förderliche Glaubenssätze.

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Übertragen wir die einzelnen Bausteine auf unser Workflow-Projekt: In einem Kick-off mit den Anwendern nutzen wir diesen Grundgedanken: "Als erfolgreiche Arbeitnehmer wollen Sie alle mit effizienter Software arbeiten." In der Folge zeigen wir, wie die neue Lösung die Effizienz im Arbeitsalltag der einzelnen Anwender verbessert: "Statt auf gut Glück Daten in ein Excel-Sheet zu pflegen, werden Sie bald durch das System an ihre ToDos erinnert!". Damit haben wir eine Basis für die sinnvolle Gestaltung der Schulungsmaßnahmen: "Um davon profitieren zu können, bieten wir vor der Einführung verschiedene Trainingsmaßnahmen an".

Mit dieser Kommunikation als Basis hätten wir die Anwender früh abholen können. Darauf können wir die Planung für die Kommunikation und die Unterstützung im Projekt aufbauen.

Projekte scheitern, wenn die Akzeptanz fehlt

Ein zweites Beispiel: Um die IT-Sicherheit zu verbessern, werden in einem Unternehmen die Kennwortrichtlinien verschärft. Die Verschärfung der Kennwortrichtlinien verändert die Umgebung. Die Anwender werden nicht aufgeklärt. Am nächsten Arbeitstag erscheint lediglich die Meldung "Bitte ändern Sie Ihr Kennwort!". Bei vielen Anwendern in diesem Beispiel besteht das Vorurteil (der Glaubenssatz): "Die IT will uns wieder mal das Leben schwer machen". Die typische Reaktion wird sein, dass das Kennwort geändert wird - im System und auf dem Post-it unter der Tastatur. Die Sicherheit der IT-Landschaft wird damit nicht verbessert.

Projekte scheitern, wenn die Akzeptanz fehlt. Akzeptanz kann nur aufgebaut werden, wenn das Projekt auf förderliche Glaubenssätze trifft.

Förderlicher wäre der Glaubenssatz "IT-Sicherheit geht uns alle an" kombiniert mit einem Training "Wie gestalte ich sinnvolle Kennwörter, die leicht zu merken sind?". Ganz konkret können wir in diesem Beispiel mit folgenden Maßnahmen die neue Kennwortrichtlinie unterstützen:

  • Aufklärung der Belegschaft (Intranet, schwarzes Brett, Rundschreiben, Lohntüte, ...)
  • Schreiben aus der Geschäftsführung (mit gutem Beispiel voran)
  • IT-Sicherheit laufend thematisieren (Betriebsversammlung, Sommerfest, ...)
  • Gefahren sichtbar machen (zum Beispiel durch Phishing-Simulation)
  • FAQ für sichere Kennwörter veröffentlichen
  • Anwender aktiv am Platz unterstützen

Gleichzeitig können wir die Mitarbeiter in ihrer privaten Identität ansprechen. IT-Experten ist bewusst, dass IT-Sicherheit auch bei privaten Geräten wichtig ist. So können wir ein Training für die private IT-Sicherheit anbieten und damit gleichzeitig Verständnis und Akzeptanz fördern.

Dieses Vorgehen lässt sich auf alle Projekte übertragen. In IT-Projekten wollen wir sinnvolles Verhalten maximal erleichtern. Dabei sprechen wir die richtigen Werte der Anwender an.

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altuser 01. Mär 2020

Habe das wohl blöd formuliert. Ich muss aktuell zufällig entdecken, dass die...

spyro2000 22. Feb 2020

Was. zur. Hölle.

altuser 20. Feb 2020

Kann nur zustimmen. Meine Vermutung: Zeilengeld. Alternative: Er schreibt, wie er...

richik 20. Feb 2020

was verwendet ihr so für softwarelösungen für workflows beim kunden? microsoft...

gaym0r 20. Feb 2020

Outlook Notizen, To-Do App, Sticky Notes, Notepad.exe, Block auf dem Schreibtisch... Das...


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