Kill your expectations!

"Kill your expectations!" - mit dieser Haltung sollten wir in alle Projekte einsteigen. Wir dürfen nicht von unseren eigenen Vorstellungen ausgehen, sondern müssen die Anwender dort abholen, wo sie stehen. Das klappt nur, wenn wir die übrigen Ebenen der Pyramide ebenfalls beachten.

  • Logical Levels of Change von Robert Dilts (Bild: Markus Kammermeier)
  • Logical Levels of Change von Robert Dilts (Bild: Markus Kammermeier)
Logical Levels of Change von Robert Dilts (Bild: Markus Kammermeier)
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Über den "Kenntnissen und Fähigkeiten" liegt die Ebene der Werte und Glaubenssätze. Sie fasst all das zusammen, was Menschen wichtig ist und woran sie glauben. Jeder von uns glaubt an andere Dinge. In Süddeutschland glauben wir an ein Weißwurst-Frühstück. Ein Raucher glaubt an die Entspannung durch eine Zigarettenpause. Und manche IT-Experten glauben an die Unfehlbarkeit von Linux.

Richtig und falsch sind hier nicht wichtig. Was die Menschen für richtig halten, können wir in den Projekten meist nicht beeinflussen. Allerdings: Wenn wir Glaubenssätze erkennen, können wir damit arbeiten. Für IT-Projekte ist der Glaubenssatz "Neue Software macht uns besser" nützlich. Der Glaubenssatz "Jede neue Software verursacht neue Probleme" ist dagegen hinderlich.

Glaubenssätze und Identität berücksichtigen

Für die Anwender in unserem Projekt war scheinbar klar, dass wir mit der neuen Lösung ihren Alltag komplizierter machen. Nach etlichen schlechten Erfahrungen in anderen IT-Projekten waren sie überzeugt: "IT-Projekte bedeuten Ärger und Überstunden". Außerdem war der feste Glaube vorhanden: "Meistens funktioniert am Anfang sowieso nichts". Wir hatten es verpasst, in der Kommunikation im Projekt hier anzudocken. Die einfachste Maßnahme wäre es gewesen, im Vorfeld diese Vorbehalte offen anzusprechen: "Wahrscheinlich glaubt ihr nicht an funktionierende Software?". Immer wenn wir Vorbehalte und Latenzen ans Licht holen, können wir gemeinsam darüber sprechen. Für unseren Projekterfolg knüpfen wir an andere, nützlichere Glaubenssätze an.

Dazu können wir die folgende Ebene der Identität miteinbeziehen. Mit ihr drückt jeder Mensch seine Persönlichkeit aus. "Ich bin Schwabe" könnte eine mögliche Identität sein. Eine andere Identität könnte sein: "Ich bin erfolgreicher Arbeitnehmer". Darauf könnten wir eine Kommunikation aufbauen. Im obigen Projekt hätten wir folgenden Gedanken aufgreifen können: "Als erfolgreiche Arbeitnehmer wollen Sie alle mit effizienter Software arbeiten." Damit verknüpfen wir die Identität mit einem nützlichen Glaubenssatz.

Noch weiter oben in dieser Pyramide finden wir die Spiritualität (SEIN). Die Spiritualität beschreibt die individuelle Zugehörigkeit zu etwas Größerem. Mit diesen Ebenen kommen wir in IT-Projekten meist nicht in Kontakt.

Jetzt kommt die wichtige Botschaft aus diesem Modell.

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 Die Anwender und ihre Befürchtungen berücksichtigenImmer eine Ebene höher ansetzen 
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altuser 01. Mär 2020

Habe das wohl blöd formuliert. Ich muss aktuell zufällig entdecken, dass die...

spyro2000 22. Feb 2020

Was. zur. Hölle.

altuser 20. Feb 2020

Kann nur zustimmen. Meine Vermutung: Zeilengeld. Alternative: Er schreibt, wie er...

richik 20. Feb 2020

was verwendet ihr so für softwarelösungen für workflows beim kunden? microsoft...

gaym0r 20. Feb 2020

Outlook Notizen, To-Do App, Sticky Notes, Notepad.exe, Block auf dem Schreibtisch... Das...


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