• IT-Karriere:
  • Services:

Der Roboter als Musiker und Kämpfer

Erweiterbar ist der Dash allerdings mechanisch. Hinter den kreisförmigen Scheiben an den Seiten des Dash steckt ein Anstecksystem. Der Hersteller liefert zwei Anbauteile mit, um Lego-Steine am Kopf und Rumpf des Dash aufzustecken. Weitere Sets enthalten ein Xylofon oder einen Katapult. Letzterer könnte zwar gerne eine größere Reichweite haben, funktioniert aber insgesamt erstaunlich gut. Auch hier kommentiert Dash den Abschuss unbeirrbar.

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Lüdenscheid

Unpraktisch ist allerdings, dass der Dash von seinen Anbauten erst einmal nichts weiß und unbeeindruckt seine vorprogrammierten, teils zufällig ausgewählten Aktionen ausführt. Da kann der Katapult schon einmal ungeplant ausgelöst werden.

Preis und Verfügbarkeit

Der Dash ist bereits im Handel verfügbar und kostet um die 180 Euro. Die Erweiterungssets kosten zwischen 30 und 100 Euro. Die Apps für iOS und Android sind kostenlos in den jeweiligen Appstores verfügbar.

Fazit

Falls wir das noch nicht erwähnt haben: Dash jauchzt, seufzt, jammert, pfeift, tanzt oder jubelt bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Das ist irgendwie nervig. Trotzdem haben wir Dash nicht nach kurzer Zeit in eine Ecke gefeuert.

Der Roboter bringt jede Menge Sprachsamples mit, die situationsgerecht angespielt werden, und kombiniert sie zum Beispiel oft mit Tanzbewegungen. Dazu kommt noch die Fähigkeit, auf Geräusche zu reagieren, und so entsteht tatsächlich der Eindruck, er wäre ein lebendiges Wesen mit einem eigenen Willen. Der Vergleich mit einer Katze ist nicht ganz abwegig. Trotzdem gehorcht uns der Dash aufs Wort, wenn wir ihn programmieren. Dem Hersteller gelingt es, Dash sowohl als Spielzeug als auch als programmierbaren Roboter spannend zu machen.

Die unterschiedlichen Programmierumgebungen ermöglichen einen altersgerechten Einstieg in das Programmieren für Kinder von 4 bis 14 Jahren. Da wir dabei öfter physisch mit dem Roboter agieren, bringt uns das Lernen sogar zum Schwitzen.

Schade finden wir, dass derzeit keine Programmier- oder Experimentiermöglichkeiten darüber hinaus bestehen. Denn die verbaute Elektronik erweckt den Eindruck, leistungsfähig genug zu sein, um auch Erwachsene zum Mitspielen zu animieren. Es scheint uns durchaus denkbar, Dash in ein rollendes Amazon Echo zu verwandeln. Aber bis einem Hacker das gelingt, gefällt er uns auch als unterhaltsames und lehrreiches Spielzeug.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Wir haben Spaß, aber nicht sofort
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Rambo: Last Blood für 6,90€ (Blu-ray), Systemsprenger für 6,15€ (DVD), John Wick...
  2. tausende Angebote mit bis zu 40 Prozent Rabatt
  3. ab 195€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  4. 38,05€ (Bestpreis!)

Strongground 10. Jan 2017

Naja, setz' dich dran. Kurz bei github als Projekt einstellen, hier Link schicken und der...

Dino13 10. Jan 2017

Es ist so wie immer, man kann nicht alles haben. Aber es sieht recht unterhaltsam...


Folgen Sie uns
       


Ghost of Tsushima - Fazit

Mit Ghost of Tsushima macht Sony der Playstation 4 ein besonderes Abschiedsgeschenk. Statt auf massenkompatible Bombastgrafik setzt es auf eine stellenweise fast schon surreal-traumhafte Aufmachung, bei der wir an Indiegames denken. Dazu kommen viele Elemente eines Assassin's Creed in Japan - und wir finden sogar eine Prise Gothic.

Ghost of Tsushima - Fazit Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel


      •  /