Wonder Woman 1984: Ein Superhelden-Film von vorgestern

Nach langem Warten wird Wonder Woman 1984 in den USA gezeigt, in den wenigen offenen Kinos und bei Warners HBOMax. Irgendwann soll er auch in Deutschland zu sehen sein - leider. Achtung, Spoiler!

Eine Rezension von Peter Osteried veröffentlicht am
Ein seltener Anblick in Wonder Woman 1984: die Heldin in ihrem Kostüm
Ein seltener Anblick in Wonder Woman 1984: die Heldin in ihrem Kostüm (Bild: Clay Enos / Warner Bros.)

Achtung! Wer nichts über die Handlung von Wonder Woman 1984 wissen möchte, bevor er den Film selbst schaut, sollte nicht weiterlesen.

Inhalt:
  1. Wonder Woman 1984: Ein Superhelden-Film von vorgestern
  2. Wieso spielt der Film in den Achtzigern?
  3. Auch die Schurkin ist reines Klischee

Bevor Wonder Woman 1984 in den USA am 25. Dezember 2020 veröffentlicht wurde, bekam der Film reichlich Vorschusslorbeeren. Die ersten Vorabkritiken ließen einen Film erwarten, der an das herausragende Original aus dem Jahr 2017 heranreichen würde. Damals kämpfte Wonder Woman im Ersten Weltkrieg, den sie von ihrem Erzfeind, dem Kriegsgott Ares, angezettelt wähnte.

Seit dem Start hat sich die Sichtweise auf Wonder Woman 1984 jedoch relativiert. Bei Rotten Tomatoes stürzte der Film von mehr als 80 auf nur noch 60 Prozent Freshness ab. Bei Autoren und Zeichnern der Comicindustrie kam der Film ebenfalls mehrheitlich schlecht an.

Regisseurin Patty Jenkins, die zuvor von den guten Kritiken verwöhnt worden war, versuchte die Schuld beim Studio abzuladen. Sie erklärte, es habe mehr als 30 Skriptversionen gegeben, was zu einem internen Streit geführt habe, wie die Hauptfigur präsentiert werden sollte.

Die Geschichte

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Diese Hauptfigur ist Diana Price alias Wonder Woman (Gal Gadot). Wir begegnen ihr im Jahr 1984 wieder. Sie arbeitet in einem Museum, lernt die unscheinbare Barbara (Kristen Wiig) kennen und soll ein Artefakt untersuchen, dem wundersame Kräfte zugesprochen werden: Hält man es in der Hand und wünscht sich etwas, wird das wahr. Diana wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre große Liebe, der im Ersten Weltkrieg gestorbene Steve Trevor (Chris Pine), wieder lebt.

Barbara wünscht sich, so zu sein wie Diana. Der erfolglose Geschäftsmann Maxwell Lord (The-Mandalorian-Star Pedro Pascal), der das Artefakt im ersten Drittel des Filmes an sich bringt, wünscht sich, zu diesem Artefakt zu werden. Damit erlangt er die Kräfte des Artefakts und kann künftig Wünsche erfüllen.

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Doch jeder Wunsch kostet einen Preis. Bei Diana ist es ein Teilverlust ihrer Kräfte, Barbara verliert ihre Empathie. Wenn Maxwell Lord einen Wunsch gewährt, kann er sich aussuchen, was er dafür haben will. So will er nicht nur der Pleite entgehen und reich werden, sondern zu wahrer Größe aufsteigen. Dabei ist es ihm egal, dass die Welt um ihn herum in die Brüche geht.

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Wieso spielt der Film in den Achtzigern? 
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Black616Angel 26. Jan 2021

War das jetzt dein inhaltsloser Beitrag der Woche oder was sollte das werden? Der Trick...

crack_monkey 25. Jan 2021

Ganz ehrlich, ich würde mal aufhören den Rassismuss als allgemein Aussage andauern raus...

Neuro-Chef 25. Jan 2021

Dass Tauschkörper wie selbstverständlich für Sex missbraucht werden, hatte mich schon...

LeeRoyWyt 25. Jan 2021

mal ab davon, dass das nichts mit WW zu tun hat: und nun? Was wäre daran schlimm? Braucht...

phade 25. Jan 2021

Da wirst du aber schwer enttäuscht werden. Der Film ist noch viel schrecklicher, als in...



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