Wie kommt die Feuerwehr zum Brand?

Für die Riesentürme müssen sich auch Brandbekämpfer neue Konzepte einfallen lassen. Das hat nicht zuletzt der Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001 gezeigt - und die Twin Towers waren nicht einmal halb so hoch wie Burj Khalifa. Der ist zwar der höchste, aber bei weitem nicht der einzige Wolkenkratzer des Emirats Dubai. Dort gibt es allein über 30 Gebäude, die höher sind als 200 Meter, weitere sind im Bau.

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Anfang vergangenen Jahres brannte es in einem Wolkenkratzer im Stadtteil Dubai Marina, der ausgerechnet The Torch, die Fackel, heißt. Es gab einige Leichtverletzte. Am 20. Juli brannte es im 285 Meter hohen Sulafa Tower, der ebenfalls in Dubai Marina steht.

Der Feuerwehrmann hebt ab

Um an Brände in große Höhe zu kommen oder notfalls sogar Menschen aus einem brennenden Wolkenkratzer zu retten, hat sich die Feuerwehr in Dubai etwas Besonderes einfallen lassen: Sie hat bei einem neuseeländischen Unternehmen 20 Jetpacks geordert.

Ein Jetpack ist ein Fluggerät für eine Person. Es besteht aus zwei senkrecht angeordneten Mantelpropellern, die von einem 200 PS starken Vier-Zylinder-Verbrennungsmotor angetrieben werden. Der Pilot kann damit bis zu 1.000 Meter hoch aufsteigen.

Besondere Fahrstühle für die Evakuierung

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Die Dubaier Feuerwehr will die Jetpacks mit Wärmebildkameras ausstatten. Ein Feuerwehrmann soll mit einem solchen Jetpack bis zu den oberen Etagen eines Wolkenkratzers aufsteigen können, um nach Brandherden oder Personen zu suchen. Sogar Rettungsaktionen sollen damit möglich sein: Die Feuerwehr des Emirats will testen, ob die Jetpacks auch ferngesteuert fliegen. Sie könnten zu Menschen dirigiert werden, die sich beispielsweise auf das Dach des Gebäudes geflüchtet haben, und sie von dort ausfliegen.

So lassen sich vielleicht Einzelpersonen retten. Das reicht aber nicht, um ein ganzes Gebäude zu räumen. Über Treppen ist das schwierig: Auch abwärts sind Hunderte oder gar Tausende Stufen eine Belastung. In Wolkenkratzern wird eine Räumung im Brandfall künftig auch über Fahrstühle erfolgen. Diese müssten dafür besonders ausgelegt sein, sagt Thyssen-Krupp-Mitarbeiter Schöllkopf.

Der Lift kommt zum Sammelpunkt

Eine große Gefahr ist der Rauch. Die Kabinen brauchen deshalb ein Lüftungssystem. Die Schächte müssen mit Druckluft versorgt werden, damit der Rauch draußen bleibt. Zudem müssen feuerbeständige Materialien verwendet werden. In den USA werde in dieser Hinsicht bereits einiges unternommen, sagt Schöllkopf. Europa werde sicher nachziehen.

Um eine Räumung geordnet durchzuführen, sollen in hohen Gebäuden Sammelstellen eingerichtet werden, etwa im Abstand von 10 bis 20 Stockwerken. Dort sollen sich die Bewohner aus den darüber liegenden Stockwerken sammeln. So brauchen die Fahrstühle nur diese Sammelpunkte anzufahren, um die Leute nach unten zu bringen.

Der Transport der Bewohner ist aber nicht die einzige Herausforderung.

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 Mehrere Kabinen in einem AufzugsschachtEs geht ums Prestige 
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Jolla 26. Jul 2016

Hätten die mal spielen sollen. Dann wäre das alles kein Thema ;-)

NaruHina 25. Jul 2016

Zerfallene Innenstädte... Ludwigshafen am Main, Speicherstadt Hamburg, Waiblingen....

format 25. Jul 2016

Sorry, aber das stimmt so nicht. Wie ist Höhe definiert? Relativ oder absolut? Denn...

der_wahre_hannes 25. Jul 2016

Und handelt sich wohlmöglich bald Haltungsschäden ein. Wobei ich mich auch frage, wo...

OlafLostViking 23. Jul 2016

Nein, nein, keine Sorge ;-). Dies bezog sich lediglich auf die in der Science-Fiction...



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