Abo
  • Services:

Wolfspeed: Infineon verkauft Mobilfunk-Komponentenfertigung an Cree

Infineon trennt sich von einem Bereich für Komponenten, die für Mobilfunknetze gebraucht werden. Cree zahlt dafür 345 Millionen Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Cree-Foto zur Übernahme
Cree-Foto zur Übernahme (Bild: Cree)

Cree kauft für rund 345 Millionen Euro den größten Teil des Geschäfts für Hochfrequenz-Leistungskomponenten von Infineon Technologies. Das gab Infineon am 6. März 2018 bekannt. Cree will damit seinen Bereich Wolfspeed für Mobilfunk-Infrastruktur stärken.

Stellenmarkt
  1. AIC Group GmbH, Lüneburg
  2. über DIS AG, Münster

Wolfspeed will so die Führung bei Transistoren und MMICs (Monolithisch integrierte Mikrowellenschaltungen) für drahtlose Infrastruktur-Hochfrequenz-Leistungskomponenten erlangen, die auf den Technologien LDMOS und Galliumnitrid-auf-Siliziumkarbid (GaN-auf-SiC) basieren. Lateral Diffused Metal Oxid Semiconductor (LDMOS) sind Leistungshalbleiter, die in HF-Leistungsverstärkern zur Verstärkung der Sendesignale im Mikrowellenbereich eingesetzt werden, besonders in Basisstationen von Mobilfunknetzen.

Infineon: Verkauf von verschiedenen Standorten

Wolfspeed sei so gut aufgestellt, "um schnellere 4G-Netzwerke und den bevorstehenden Übergang zu 5G, der Mobilfunktechnologie der neuesten Generation, zu unterstützen", sagte Cree-Chef Gregg Lowe. Infineon verkauft seine Haupt-Backend-Fertigungsstätte in Morgan Hill, wo Packaging und Tests für LDMOS und GaN-auf-SiC durchgeführt werden. Zudem gehen internationale Vertriebsbüros und Service-Ingenieure für die Ausrüstung von Mobilfunk-Infrastruktur an Cree. Betroffen sind rund 260 Angestellte an den Standorten Morgan Hill (Kalifornien) und Chandler (Arizona) in den USA sowie in Finnland, Schweden, China und Südkorea,

Infineon erhält von Cree eine langfristige Liefervereinbarung für LDMOS-Wafer und zugehörige Komponenten für seine Fabrik in Regensburg und für Packaging und Tests an seinem Standort Melaka, Malaysia.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 119,90€

Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
    Tesla
    Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

    Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
    2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
    3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

    Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
    Android-Smartphone
    10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

    Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

    1. Android Q Google will den Zurück-Button abschaffen
    2. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
    3. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps

      •  /