Wolfsburg-Warmenau: VW investiert zwei Milliarden Euro in neues E-Auto-Werk

Der Volkwagen-Aufsichtsrat hat das neue Elektroauto-Werk in der Nähe zum Stammwerk in Wolfsburg-Warmenau genehmigt.

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Trinity-Silhouette
Trinity-Silhouette (Bild: Volkswagen)

Volkswagen steckt rund zwei Milliarden Euro in die Produktion des Elektroautos Trinity und baut dafür ein neues Werk in der Nähe des Stammsitzes in Wolfsburg. Das Fahrzeug ist bisher nur als Konzept vorgestellt worden, soll jedoch das Flaggschiff des Konzerns darstellen und ab 2026 bilanziell CO2-neutral produziert werden. Es soll nach Angaben von Volkswagen neue Standards bei autonomem Fahren, Elektrifizierung und Digitalisierung setzen. Was Trinity kosten soll, ist nicht bekannt.

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Das neue Elektroauto-Werk soll im Frühjahr 2023 gebaut werden. Volkswagen betonte, dass beim Bau hohe Umweltstandards gelten sollen und ein enger Austausch mit allen Interessensgruppen stattfinde. Am gleichen Tag, an dem Volkswagen den Beschluss des Aufsichtsrats ankündigte, wurde Teslas Fabrik in Brandenburg genehmigt, die bei Umweltschützern hoch umstritten ist.

Volkswagen-Chef Ralf Brandstätter sagte zum geplanten Werk: "Mit dieser Entscheidung stärken wir nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit des Stammwerkes und geben der Belegschaft eine starke Langfristperspektive."

Die Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo betonte den Zusammenhang der Trinity-Entscheidung mit dem ebenfalls im Stammwerk geplanten neuen Campus Sandkamp, wo zum Beispiel die künftige konzernweite Fahrzeugplattform SSP entwickelt wird, die bei Trinity zum Einsatz kommt. Auf der SSP-Plattform sollen mehr als 40 Millionen Fahrzeuge gebaut werden. Trinity soll nach Konzernvorgaben eine deutlich reduzierte Ladezeit und mehr als 700 Kilometer Reichweite aufweisen und bereit sein für das autonome Fahren nach Level 4. Das Auto soll in zehn Stunden produziert werden können. Das will Volkswagen mit weniger Varianten, weniger Bauteilen, mehr Automatisierung und neuen Produktions- und Logistikkonzepten erreichen. Bis 2030 soll dann die neue Fertigung nach dem Vorbild der Trinity-Fabrik auch in das bisherige Stammwerk in Wolfsburg integriert werden.

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